Predigten und Vorträge online anhören

Online-Predigt Traunreut

… bis zum nächsten Gottesdienst sonntags um 10:05 Uhr hier.

Der Countdown läuft: Der nächste Audio-Gottesdienst erscheint sonntags kurz nach dem ökumenischen Glockenläuten. Bitte beten Sie mit, wenn die Kirchenglocken läuten. Gebetsvorschläge finden Sie hier
 
Neue Predigt nicht sichtbar?
Sollte nach Ablauf des Countdowns der neue Audio-Gottesdienst nicht sichtbar sein, bitte diese Seite neu laden. Sollte es dennoch nicht funktionieren, bitte den Browser-Cache leeren.

Traunreut Audio-Gottesdienst online

Gott und den Nächsten lieben

Pfarrerin Dorothea Marien und Team
Markus 12, 28-34
29. März 2020
 
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Tobias Hradetzky)
00:31 Orgelstück: Präludium von J. Rheinberger (Michael Paschwitz)
01:24 Lesung: Markus 12, 28-34 (Astrid Straub)
03:29 Predigt (Pfarrerin Dorothea Marien)
14:30 Choral: O Mensch bewein dein Sünde groß, EG 76 (Michael Paschwitz)
17:13 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrerin Dorothea Marien)
21:15 Infos aus dem Gemeindeleben (Tobias Hradetzky)
22:54 Segen (Pfarrerin Dorothea Marien)
23:21 Geigenstück: Präludium aus der Suite # 1 für Soloinstrument von Johann Sebastian Bach (Pfarrerin Dorothea Marien)

Bibeltext anzeigen
Markus 12, 28-34

Ein Schriftgelehrter war von Jesus beeindruckt.
Er ging zu ihm hin und fragte ihn:
»Welches ist von allen Geboten Gottes das höchste?«

Jesus antwortete:
»Dies ist das höchste Gebot:
»Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft.«
Genauso wichtig ist das andere Gebot:
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
Kein anderes Gebot ist wichtiger und größer als diese beiden.«

Darauf meinte der Schriftgelehrte:
»Richtig, mein Lehrer. Das ist wahr: Es gibt nur einen Gott und keinen anderen außer ihm. Ihn zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft und auch seinen Mitmenschen so zu lieben wie sich selbst, das ist viel mehr wert als all die Brandopfer und übrigen Opfer, die wir ihm bringen.«
Jesus sah, wie weise der Mann ihm geantwortet hatte, und sagte zu ihm:
»Du bist nicht weit von Gottes Reich entfernt.«

Liedtext EG 76 anzeigen
1) O Mensch, bewein dein Sünde groß,
darum Christus seins Vaters Schoß
äußert und kam auf Erden;
von einer Jungfrau rein und zart
für uns er hier geboren ward,
er wollt der Mittler werden.
Den Toten er das Leben gab
und tat dabei all Krankheit ab,
bis sich die Zeit herdrange,
dass er für uns geopfert würd,
trüg unsrer Sünden schwere Bürd
wohl an dem Kreuze lange.

2) So lasst uns nun ihm dankbar sein,
dass er für uns litt solche Pein,
nach seinem Willen leben.
Auch lasst uns sein der Sünde feind,
weil uns Gotts Wort so helle scheint,
Tag, Nacht danach tun streben,
die Lieb erzeigen jedermann,
die Christus hat an uns getan
mit seinem Leiden, Sterben.
O Menschenkind, betracht das recht,
wie Gottes Zorn die Sünde schlägt,
tu dich davor bewahren!

Text: Sebald Heyden um 1530

Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienLive-Predigten schneiden wir schon länger mit, Audio-Gottesdienste sind für uns Neuland.
Wir lernen noch dazu und freuen uns über Ihr konstruktives Feedback an: dorothea.marien [at] elkb.de

Online-Kirchenkaffee Traunreut
Um 10:30 Uhr (Sommerzeit) laden wir Sie herzlich zum Online-Kirchenkaffee auf unserer Videokonferenz-Plattform ein.

Wie Sie teilnehmen können, erklärt Ihnen die Anleitung.

WeiterlesenPredigten und Vorträge online anhören

Zeit mit Gott: Die Bibel neu entdecken!

Zeit mit Gott

Zeit mit GottDie Corona-Situation ist eine gute Chance, sich mit den tieferen Fragen des Lebens und Glaubens zu beschäftigen. Hier findest Du Tipps, wie Du die Zeit nutzen kannst, um die Bibel zu entdecken. Solltest Du keine zu Hause haben, findest Du hier eine online.

Was bringt es mir, Zeit mit Gott zu verbringen?

Aus der Bibel erfährst Du, wie verschiedene Menschen zu unterschiedlichen Zeiten Gott erlebt haben. Sie ist bis heute die beste Möglichkeit, Gott besser kennen zu lernen. Wenn Du regelmäßig in der Bibel liest, wirst Du erleben, dass ihre Texte wahre Schätze enthalten, die im Alltag Hilfe und Orientierung bieten. Eine moderne Bibelübersetzung (z.B. “Hoffnung für alle” oder “Gute Nachricht”) kann dabei den Einstieg sehr erleichtern.

Aber Gott wohnt nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln. Er ist auch heute noch erfahrbar. Er liebt uns und wünscht sich, Zeit mit uns zu verbringen. Er hört uns, wenn wir beten (auch wenn er aus gutem Grund nicht alles erfüllt, worum wir bitten). Viele Menschen erleben, dass Gott in der Stille zu ihnen spricht. Probiere es selbst aus.

WeiterlesenZeit mit Gott: Die Bibel neu entdecken!

Andacht zur Jahreslosung 2020

Jahreslosung 2020 Andacht

Jahreslosung 2020 Andacht

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24

Hand auf’s Herz: haben Sie schon mal an Gott gezweifelt? Willkommen im Club!

Zweifel ist gesund. Es ist wichtig, sich und seinen Glauben von Zeit zu Zeit zu hinterfragen: Bin ich auf dem richtigen Weg mit Gott? Was ist, wenn es ihn doch nicht gibt – oder was ist, wenn es ihn doch gibt? Die Jahreslosung 2020 ist eine Einladung, sich mit Glauben und Zweifel entspannt und ehrlich auseinanderzusetzen.

WeiterlesenAndacht zur Jahreslosung 2020

Ein Abend mit der Bibel am 31. März entfällt

Abend mit der Bibel Traunreut

Bibelabend 
Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Ohne Vorwissen oder Hilfe ist es nicht leicht, sie mit persönlichem Gewinn zu lesen. “Ein Abend mit der Bibel” lebt vom Austausch über den Text. Meistens wird der Predigttext vom kommenden Sonntag gelesen.

Jeder Abend steht für sich, man kann einfach mal vorbeischauen.

WeiterlesenEin Abend mit der Bibel am 31. März entfällt

Ökumenische Exerzitien im Alltag: Treffen entfallen

Ökumenische Exerzitien Traunreut

Ökumenische Exerzitien Traunreut

Herberge für die Seele – in Psalmen leben

Die Worte der Psalmen zu beten, hat seit vielen Jahrhunderten Millionen von Menschen vor uns Freude, Trost und Hoffnung gegeben – und tut das noch heute.

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
(Psalm 23,1)

Gerade weil sie nicht nur aus „schönen lieben“ Worten bestehen, sondern neben den lobenden Worten auch anklagende, verzweifelte Sätze aussprechen, sind sie uns nah.

Mein Gott, warum hast du mich verlassen?
(Psalm 22,2)

Exerzitien heißt Übungen. Einüben wollen wir uns in das Lesen und Beten der Psalmen. Wir wollen üben, uns Gott zu nähern. Üben, ihn in unserem Blick zu haben und üben, uns von ihm lieben zu lassen. Auch in unserem Alltag.

WeiterlesenÖkumenische Exerzitien im Alltag: Treffen entfallen

Betakurs: Schritte des Glaubens

Betakurs - erste Schritte im Glauben

Betakurs - erste Schritte im Glauben
Lizensiertes Bild: fotolia by kasto

Ein Vertiefungskurs mit fünf Abenden

Beta bedeutet:
B – wie „Beten lernen“
E – wie „einfach als Christ leben“
T – wie „tiefere Wurzeln bekommen“
A – wie „Anschluss an die Gemeinde finden“

Der nächste Beta-Kurs startet im Januar 2021.

 
Der Betakurs gibt praktische Anregungen, wie man Glauben und Alltag verbinden kann. Dazu sollte jeder Teilnehmer zu Hause täglich etwa 30 Minuten Zeit für Bibellese und Gebet einplanen.

Kursthemen:
1. Bewusst als Christ leben – was bedeutet das?
2. Bibellesen mit Gewinn – wie geht das?
3. Beten im Alltag
4. Gemeinde, unsere geistliche Familie
5. Christsein ansteckend leben
6. Gemeinsam im Glauben wachsen: Hauskreisforum

Verlauf der Abende:
18.30 Uhr: Snack und Ankommen
18.50 Uhr: Zeit für Gott (Lieder und Gebete)
19.20 Uhr: Impulsvortrag
19.50 Uhr: Austausch in Kleingruppen
20.30 Uhr: Impulse und Übungen für die nächste Woche
spätestens 21.00 Uhr: Pünktliches Ende

Erste Schritte im GlaubenKosten und Anmeldung
Der Kurs ist kostenlos, das Kursbuch (“Erste Schritte im Glauben” von Birgit Schindler) kostet 9.- Euro. Jeder Teilnehmer benötigt außerdem eine eigene Bibel.
 
 
 
 
 

 

Dezember-Impuls: Mit Gott geht es weiter

Advent Licht

Advent Licht

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des
Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jesaja 50,10

Du hast vielleicht auch mal Dunkelheit im Leben erfahren: einen Traum verloren oder etwas Schlimmes erlebt.

Solche Krisen sind oft schmerzhaft – können aber auch eine Chance sein. Manche Menschen lernen besonders in dunklen Zeiten, an Gott festzuhalten und sich auf ihn zu verlassen.

Als der Prophet Jesaja dem Volk Israel verkündete, dass die trostlose Zeit im Exil vergehen wird und die Rückkehr nach Israel bevorsteht, konnte sich niemand vorstellen, wie das gehen sollte. Aber Jesaja sollte Recht behalten: Mit Gottes Hilfe konnten die Israeliten tatsächlich eines Tages ins verheißene Land zurückkehren.

Erst im Nachhinein entdeckt man manchmal, dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstanden ist und es stellt sich heraus, dass Gottes Plan viel größer war als der Plan, den Du Dir zurechtgelegt hattest.

Wenn kein Licht mehr leuchtet, dann ist noch lange nicht alles vorbei. Gott hat Wege und Möglichkeiten, die wir uns nicht im Traum vorstellen können.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des
Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jesaja 50,10

 

November-Impuls: Hab’ Geduld

Nebel

Nebel

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
Hiob 19,25

Der dunkle Herbst macht vielen Menschen zu schaffen. Die Tage sind kürzer und die wenigen Sonnenstunden werden oft von Wolken und Nebel getrübt.

Hiob hatte noch ganz andere Sorgen. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen holte ihn ein: Seine riesigen Rinder- und Kamelherden wurden geplündert oder kamen im Feuer um, Feinde metzelten seine Knechte nieder. Als auch noch sein Haus einstürzte, kamen seine zehn Kinder ums Leben. Schließlich zweifelte seine Frau ernsthaft daran, ob er noch alle Tassen im Schrank hatte – denn Hiob weigert sich, seinem Gott den Laufpass zu geben. Und das, obwohl auch noch sein Körper so schwer von Geschwüren geplagt wurde, dass er aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde. Dunkler kann es für einen Menschen kaum werden.

WeiterlesenNovember-Impuls: Hab’ Geduld