Ein Abend mit der Bibel: Online am 20. April auf ZOOM

Abend mit der Bibel Traunreut

Bibelabend 
Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Ohne Vorwissen oder Hilfe ist es nicht leicht, sie mit persönlichem Gewinn zu lesen. “Ein Abend mit der Bibel” lebt vom Austausch über den Text. Meistens wird der Predigttext vom kommenden Sonntag gelesen.

Jeder Abend steht für sich, man kann einfach mal vorbeischauen.

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Gottesdienste und Predigten online anhören

Traunreut Gottesdienste online hören

Unsere aktuellen Gottesdienste können Sie hier online anhören. Alternativ können Sie unter der Telefonnummer
0 86 69 / 1 20 30 69 unsere Predigten auch am Telefon hören. Bitte geben Sie diese Info an Interessierte weiter.

MeditationsgottesdienstMeditativer Gottesdienst
mit Pfarrerin Dorothea Marien
am 11. April 2021
“Wie kann ich Ruhe und Frieden finden in der Aufgeregtheit dieser Zeit?”
 
40:02 Minuten
Ablauf und Timecodes
01:03 Begrüßung
03:54 J. S. Bach Choralvorspiel: Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand
04:53 Liedansage
05:29 Choral: Gott ist gegenwärtig (EG 165, 1+5+6)
08:28 Erster Text mit Stille
11:38 Taizégesang – Misericordias Domini in aeternum cantabo
12:28 Zweiter Text mit Stille
14:49 Taizégesang – Misericordias Domini in aeternum cantabo
15:38 Dritter Text mit Stille
18:36 Taizégesang – Misericordias Domini in aeternum cantabo
19:24 Lesung: Lukas 24, 13-35
24:07 Stille
25:01 Gebet
27:30 Liedansage
27:50 Lied mit Orgelbegleitung: Gelobt sei Gott im höchsten Thron (EG 103, 1-4)
30:22 Fürbitten und Vaterunser
36:12 Infos aus dem Gemeindeleben
38:08 Segen
38:27 J. S. Bach Choralvorspiel: Christ ist erstanden
Liedtext EG 103
1) Gelobt sei Gott im höchsten Thron
samt Seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
2) Des Morgens früh am dritten Tag,
da noch der Stein am Grabe lag,
erstand er frei ohn alle Klag.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
3) Der Engel sprach: “Nun fürcht’ euch nicht;
denn ich weiß wohl, was euch gebricht.
Ihr sucht Jesus, den find’t ihr nicht.”
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
4) “Er ist erstanden von dem Tod,
hat überwunden alle Not;
kommt, seht, wo Er gelegen hat.”
Halleluja, Halleluja, Halleluja.Text: Michael Weiße 1531
Liedtext EG 165
1) Gott ist gegenwärtig.
Lasset uns anbeten
und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitte.
Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt, wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.
5) Luft, die alles füllet,
drin wir immer schweben,
aller Dinge Grund und Leben,
Meer ohn Grund und Ende,
Wunder aller Wunder:
ich senk mich in dich hinunter.
Ich in dir, du in mir,
lass mich ganz verschwinden,
dich nur sehn und finden.
6) Du durchdringest alles;
lass dein schönstes Lichte,
Herr, berühren mein Gesichte.
Wie die zarten Blumen
willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
lass mich so still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.Text: Gerhard Tersteegen 1729
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Lukas 24, 13-35

Das Evangelium steht bei Lukas, Kapitel 24, die Verse 13-35

Am Sonntag, dem ersten Tag der neuen Woche
gingen zwei Jünger nach Emmaus,
einem Dorf – elf Kilometer von Jerusalem entfernt.
Unterwegs sprachen sie miteinander über die Ereignisse der vergangenen Tage.
Während sie sich unterhielten und nachdachten,
kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.
Aber sie – wie mit Blindheit geschlagen – erkannten ihn nicht.
»Worüber sprecht ihr da miteinander?«,
wollte Jesus wissen.
Die Jünger blieben traurig stehen, und verwundert bemerkte Kleopas, einer von den beiden:
»Du bist wohl der Einzige in Jerusalem, der nichts von den Ereignissen der letzten Tage weiß.«
»Was meint ihr?«,
fragte Jesus.
»Das, was mit Jesus aus Nazareth geschehen ist«,
antworteten die Jünger.
»Er war ein Prophet, den Gott geschickt hatte. Jeder im Volk konnte das an seinen mächtigen Worten und Taten erkennen. Aber unsere obersten Priester und die anderen Mitglieder des Hohen Rates haben ihn an die Römer ausgeliefert. Er wurde zum Tode verurteilt und dann ans Kreuz geschlagen. Dabei hatten wir gehofft, dass er der von Gott versprochene Retter ist, der Israel befreit. Seither sind nun schon drei Tage vergangen. Und dann wurden wir heute Morgen auch noch durch einige Frauen sehr beunruhigt, die zu uns gehören. Schon vor Sonnenaufgang waren sie zum Grab gegangen; aber der Leichnam von Jesus war nicht mehr da. Die Frauen kamen zurück und erzählten, ihnen seien Engel erschienen, die sagten: ›Jesus lebt!‹ Einige von uns sind gleich zum Grab gelaufen. Es war tatsächlich alles so, wie die Frauen berichtet hatten. Aber Jesus haben sie nicht gesehen.«

Darauf sagte Jesus zu ihnen:
»Wie wenig versteht ihr doch! Warum fällt es euch nur so schwer, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben?
Musste nicht der Messias dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?«
Dann erklärte ihnen Jesus, was durch die ganze Schrift hindurch über ihn gesagt wird – von den Büchern Mose angefangen bis zu den Propheten.

Inzwischen waren sie kurz vor Emmaus,
und Jesus tat so, als wolle er weitergehen.
Da drängten ihn die Jünger:
»Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.«
So ging er mit ihnen ins Haus.

Als Jesus sich mit ihnen zum Essen niedergelassen hatte,
nahm er das Brot,
dankte Gott dafür,
brach es in Stücke
und gab es ihnen.

Da wurden ihnen die Augen geöffnet:
Es war Jesus.
Doch im selben Moment verschwand er, und sie konnten ihn nicht mehr sehen.
Sie sagten zueinander:
»Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg und uns die Schrift öffnete?«

Ohne Zeit zu verlieren, brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück.
Dort waren die elf Jünger und andere Freunde von Jesus zusammen.
Von ihnen wurden sie mit den Worten begrüßt:
»Der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Und ist Simon Petrus erschienen!«
Nun erzählten die beiden, was auf dem Weg nach Emmaus geschehen war
und dass sie ihren Herrn erkannt hatten,
als er das Brot brach.

Amen

Übersetzungen: Hoffnung für alle und M. Luther

BasisBibel. Altes und Neues Testament, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Mitwirkende
Pfarrerin Dorothea Marien
Richard Schuster (Lesung)
Michael Paschwitz (Orgel)
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Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
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Pfarrerin Dorothea Marien
dorothea.marien [at] elkb.de

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Ökumenische Exerzitien: Anmeldung bis 14. April

Ökumenische Exerzitien Traunreut

Ökumenische Exerzitien Traunreut

Halt an. Wo läufst du hin?

Das ist der Titel der Ökumenischen Exerzitien im Alltag 2021. Sie finden heuer coronabedingt erst zwischen Ostern und Pfingsten in der St. Georgener Kirche statt.

Sie sind eingeladen zu einer wöchentlichen Andacht, bei der die Themen für Ihre tägliche persönliche Besinnung vorgestellt werden. Durch diese Besinnungszeit führt Sie ein Teilnehmerheft, das Ihnen mit Gebeten und Texten Anregungen mit nach Hause gibt.

Da der Austausch vermutlich nicht in der gewohnten Weise in der Gruppe stattfinden kann, finden wir andere Wege des Gesprächs: telefonisch, bei einem Spaziergang oder als Videokonferenz. Geleitet werden die Exerzitien wie im letzten Jahr von Monika Angerer vom katholischen Pfarrverband Traunreut sowie von Jutta Liess von der evangelischen Kirche.

Die Andachten finden jeweils mittwochs um 19 Uhr (14. April bis 12. Mai 2021) in der Kirche in St. Georgen statt. Wir bitten um Anmeldung, siehe unten …

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Vitamine für die Seele

Vitamine für die Seele

Vitamine für die Seele

Die Tage werden kürzer und viele Termine und Veranstaltungen fallen pandemiebedingt aus. Die Corona-Situation ist eine gute Chance, sich mit den tieferen Fragen des Lebens und Glaubens zu beschäftigen.

Ein guter Anlaufpunkt dafür ist das vielfältige Angebot www.kirchevonzuhause.de der Evangelischen Kirche Deutschland.

Wir haben für Sie bewährte Tipps zusammengestellt, wie Sie die Bibel neu entdecken können. Sie liefert seit Jahrtausenden Vitamine für die Seele, die Kraft und Hoffnung geben. Und sie ist mehr als nur ein Buch: Sie lädt uns zu einer lebendigen Beziehung mit Gott ein.

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Betakurs: Schritte des Glaubens

Betakurs - erste Schritte im Glauben

Betakurs - erste Schritte im Glauben
Lizensiertes Bild: fotolia by kasto

Ein Vertiefungskurs mit fünf Abenden

Beta bedeutet:
B – wie „Beten lernen“
E – wie „einfach als Christ leben“
T – wie „tiefere Wurzeln bekommen“
A – wie „Anschluss an die Gemeinde finden“

Der nächste Beta-Kurs startet im Januar 2021.
 
Der Betakurs gibt praktische Anregungen, wie man Glauben und Alltag verbinden kann. Dazu sollte jeder Teilnehmer zu Hause täglich etwa 30 Minuten Zeit für Bibellese und Gebet einplanen.

Kursthemen:
1. Bewusst als Christ leben – was bedeutet das?
2. Bibellesen mit Gewinn – wie geht das?
3. Beten im Alltag
4. Gemeinde, unsere geistliche Familie
5. Christsein ansteckend leben
6. Gemeinsam im Glauben wachsen: Hauskreisforum

Verlauf der Abende:
18.30 Uhr: Snack und Ankommen
18.50 Uhr: Zeit für Gott (Lieder und Gebete)
19.20 Uhr: Impulsvortrag
19.50 Uhr: Austausch in Kleingruppen
20.30 Uhr: Impulse und Übungen für die nächste Woche
spätestens 21.00 Uhr: Pünktliches Ende

Erste Schritte im GlaubenKosten und Anmeldung
Der Kurs ist kostenlos, das Kursbuch (“Erste Schritte im Glauben” von Birgit Schindler) kostet 9.- Euro. Jeder Teilnehmer benötigt außerdem eine eigene Bibel.
 
 
 
 
 

 

Dezember-Impuls: Mit Gott geht es weiter

Advent Licht

Advent Licht

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des
Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jesaja 50,10

Du hast vielleicht auch mal Dunkelheit im Leben erfahren: einen Traum verloren oder etwas Schlimmes erlebt.

Solche Krisen sind oft schmerzhaft – können aber auch eine Chance sein. Manche Menschen lernen besonders in dunklen Zeiten, an Gott festzuhalten und sich auf ihn zu verlassen.

Als der Prophet Jesaja dem Volk Israel verkündete, dass die trostlose Zeit im Exil vergehen wird und die Rückkehr nach Israel bevorsteht, konnte sich niemand vorstellen, wie das gehen sollte. Aber Jesaja sollte Recht behalten: Mit Gottes Hilfe konnten die Israeliten tatsächlich eines Tages ins verheißene Land zurückkehren.

Erst im Nachhinein entdeckt man manchmal, dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstanden ist und es stellt sich heraus, dass Gottes Plan viel größer war als der Plan, den Du Dir zurechtgelegt hattest.

Wenn kein Licht mehr leuchtet, dann ist noch lange nicht alles vorbei. Gott hat Wege und Möglichkeiten, die wir uns nicht im Traum vorstellen können.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des
Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jesaja 50,10

 

November-Impuls: Hab’ Geduld

Nebel

Nebel

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
Hiob 19,25

Der dunkle Herbst macht vielen Menschen zu schaffen. Die Tage sind kürzer und die wenigen Sonnenstunden werden oft von Wolken und Nebel getrübt.

Hiob hatte noch ganz andere Sorgen. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen holte ihn ein: Seine riesigen Rinder- und Kamelherden wurden geplündert oder kamen im Feuer um, Feinde metzelten seine Knechte nieder. Als auch noch sein Haus einstürzte, kamen seine zehn Kinder ums Leben. Schließlich zweifelte seine Frau ernsthaft daran, ob er noch alle Tassen im Schrank hatte – denn Hiob weigert sich, seinem Gott den Laufpass zu geben. Und das, obwohl auch noch sein Körper so schwer von Geschwüren geplagt wurde, dass er aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde. Dunkler kann es für einen Menschen kaum werden.

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