Pfarrerin Dorothea Marien stellt sich vor

Pfarrerin Dorothea Marien
Pfarrerin Dorothea Marien

Seit September 2014 arbeitet Pfarrerin Dorothea Marien in unserer Gemeinde. Ihre Amtseinführung verbindet Sie mit einem Vers aus der Bibel:

Ich will jubeln über den Herrn und mich freuen über Gott, meinen Retter.
(Habakuk 3,18)

Liebe Gemeindeglieder der Pauluskirche
ich freue mich, dass dieser Vers über dem Monat meiner Amtseinführung in Traunreut steht. Dieser Satz passt auch als Überschrift über mein Leben.

Ich freue mich darauf, Ihnen zu begegnen und Sie kennen zu lernen. Damit Sie schon ein bisschen von mir erfahren, erzähle ich Ihnen von mir: Meine Heimat liegt nördlich von München in der Hallertau. Es ist die Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Meine Mutter, die Kirchenmusikerin ist (die Musik ist bis heute ein bedeutender Teil meines Lebens geblieben), und mein Religionslehrer waren wichtige Menschen auf dem Weg der Entscheidung, Theologie zu studieren.

Nach der Schule arbeitete ich in Südindien in dem Krebskrankenhaus des Dr. Mampilly und im Diakonischen Werk der Rummelsberger Anstalten. Ich studierte in Tübingen und in Marburg. Danach engagierte ich mich eine lange Zeit für Menschenrechte, besonders in der Türkei. In dieser Zeit machte ich die Erfahrung, dass ich nicht aus eigener Kraft lebe, sondern dass Gott mich in meinem Leben führt. Ich bin so geführt worden, dass ich jetzt Pfarrerin in Traunreut sein darf. Ich bin sehr dankbar dafür und jubele über den Herrn und freue mich über Gott, meinen Retter.

Nach Stationen in Ingolstadt St. Lukas, in der Gemeinde der Kreuzkirche in München und der Christuskirche Landshut hat mich dieser Weg nach Traunreut geführt, zu Ihnen, in die Gemeinde der Pauluskirche. Ich freue mich auf Sie, auf meine neuen Aufgaben und auf die Gemeinschaft in der Gemeinde.

Ihre Pfarrerin Dorothea Marien
 

Online-Presseartikel zum Thema:
Südost-News vom 16.09.2014: Pfarrerin Dorothea Marien ins Amt eingeführt

Initiative: Zeit zum Aufstehen

Zeit zum Aufstehen
Namhafte Vertreter christlicher Werke und Verbände laden alle Christen in unserem Land dazu ein, sich mit der Initiative Zeit zum Aufstehen auseinanderzusetzen und deren Impuls für die Zukunft der Kirche weiterzutragen.

Zeit zum Aufstehen – worum geht es?

Wir wissen um die vielfältigen Herausforderungen, vor denen Kirche und Gesellschaft heute stehen. Wir sehen und teilen die Sehnsucht vieler Menschen nach Glück und gelingenden Beziehungen, nach Versöhnung und nach Trost.

Wir sind erfüllt von der Hoffnung, dass das Evangelium von Jesus Christus auch heute die Kraft hat, Menschen zu verwandeln und das Zusammenleben in unserem Land zu gestalten und zu heilen.

Andererseits stellen wir mit Sorge fest: In zentralen Aussagen unseres Glaubens haben wir als Christen die eigene Muttersprache verlernt, ohne die wir nicht mehr das sagen können, was nur wir sagen können. Und was in unserer Gesellschaft heute neu angesagt gehört.

Mit einer gemeinsamen Initiative, die die Grundlagen unseres Glaubens neu in die Mitte rückt, wollen wir deshalb mit diesem Aufruf dem Evangelium in unseren Tagen eine kräftige Stimme geben. Zugleich wollen wir auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen. Beides tun wir aus Liebe, aus Sorge und Hoffnung für unsere Kirchen in unserem Land.

Wir laden alle Christinnen und Christen in unserem Land dazu ein, diese Initiative für die Zukunft der Kirche zu unterstützen und mit ihrer Unterzeichnung den Impuls weiterzutragen.

Presseerklärung der Landeskirche zum verkaufsoffenen Sonntag am Totensonntag

Figur an einem Grab auf dem Friedhof in Hannover-Stˆcken am 06.10.2010.

Keine Geschäftsöffnung am Totensonntag!
Landeskirchenrat: Ernster Charakter des Stillen Tages muss gewahrt bleiben

Der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern weist darauf hin, dass örtliche Marktveranstaltungen und geöffnete Geschäfte am Totensonntag (der Sonntag vor dem 1. Advent) dem ernsten Charakter dieses Tages widersprechen. Der Totensonntag gehört zu den neun Stillen Tagen im Jahr, deren ernster Charakter vom bayerischen Feiertagsgesetz besonders geschützt wird. Der Toten- oder Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Im Zentrum des Gottesdienstes an diesem Tag stehen das Totengedenken und der Ausblick auf das ewige Leben.

weiterlesenPresseerklärung der Landeskirche zum verkaufsoffenen Sonntag am Totensonntag

Gemeindeverein

Gemeindeverein TraunreutEvang. – Luth. Gemeindeverein Traunreut e.V.
Traunwalchner Str. 1
83301 Traunreut
Telefon: 08669 – 22 77
Bürozeit: Donnerstags 9 – 11 Uhr
 
Website: www.gemeindeverein-traunreut.de
 
Wer kennt diesen Raum?

Flyer Gemeindeverein
Flyer (PDF)
Begegnungsstätte für Senioren:
Donnerstags 14 – 17 Uhr

Seniorengarten Auszeit (Betreuung Demenzkranker):
Montag, Dienstag und Mittwoch 10 bis 17 Uhr
Freitags von 10 bis 14 Uhr

Traunreuter Tafel: www.traunreuter-tafel.de

Kleiderkammer:
Donnerstags 9 – 11 Uhr

Kleiderspenden für die Kleiderkammer können nicht im Pfarramt abgegeben werden. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an die Kleiderkammer in den Vereinsräumen.

 
Eine Herzensangelegenheit der Paulusgemeinde
“Uns liegt die Stadt und das Wohl der Menschen am Herzen. Wir sind da, um Menschen zu dienen und Partner an ihrer Seite zu sein. (…) Senioren und Bedürftige finden Unterstützung durch unseren Gemeindeverein. Wir besuchen Einsame und begleiten Notleidende. Wir suchen und pflegen Kontakte zu nichtkirchlichen Einrichtungen, zum Gemeinwesen und zu Vereinen, nehmen Anteil am Leben der Stadt und gestalten das öffentliche Leben mit.”

Aus dem Leitbild der Paulusgemeinde

Jesus hat sich auch denen zugewandt, die am Rande der Gesellschaft standen. Seinem Vorbild entsprechend gehört die Pflege der Armen und Bedürftigen seit dem Urchristentum zu den Aufgaben der christlichen Gemeinde.

Christus spricht:
“Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” (Matthäus 22, 37-39)

Der Evang. – Luth. Gemeindeverein Traunreut e.V. wurde 1996 gegründet, um mildtätige Zwecke zu erfüllen und die Arbeit unserer Kirchengemeinde zu unterstützen. 1999 hat der Evangelische Gemeindeverein die Traunreuter Tafel ins Leben gerufen und ist bis heute deren verantwortlicher Träger. Mittlerweile hat die Tafel etwa 45 Helfer und über 400 Bezugsberechtigte. Ein großer Teil des Organisations- und Verwaltungsaufwandes der Tafel sowie die Ausstellung der Bezugsscheine wird vom Gemeindeverein in dessen Räumen geleistet.

Der Gemeindeverein unterhält außerdem eine Begegnungsstätte (Seniorencafé Vergißmeinnicht), betreibt eine Kleiderkammer und engagiert sich in der stundenweisen Betreuung von demenzkranken Menschen, die von Ihren Angehörigen gepflegt werden (Seniorengarten Auszeit).

Dank dem großen Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter sind die Kosten für die Realisierung all dieser Projekte vergleichsweise gering. Dadurch entsteht ein großer Nutzen für das Gemeinwohl in der Stadt. Damit die Tafel und die anderen genannten Aufgaben aber weiterhin geschultert werden können, ist der Verein auf neue Mitglieder, aktive Mithilfe, finanzielle Unterstützung und Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie mit.

Pfarrer Stefan Hradetzky, 1. Vorsitzender des Gemeindevereins

Website des Vereins: www.gemeindeverein-traunreut.de
 

Pfarrer Stefan Hradetzky stellt sich vor


Im September 2012 bin ich mit meiner Frau Christine und unseren vier Kindern ins evangelische Pfarrhaus in Traunreut eingezogen. Vorher war ich sechseinhalb Jahre lang in der Kirchengemeinde Rosenheim und davor zweieinhalb Jahre als Vikar in Oberhaching tätig.

Zum Glauben und zur Kirche bin ich als Jugendlicher durch den Konfirmandenunterricht gekommen. Danach habe ich mich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit meiner damaligen Gemeinde engagiert und in einer christlichen Rockband gespielt. Der Glaube und die Menschen sind mir dabei so wichtig geworden, dass ich mich schon früh entschieden habe, Pfarrer zu werden. „Angesteckt“ hat mich die Erfahrung, dass Gott etwas mit mir und meinem Leben zu tun haben möchte. Bis heute habe ich diese Lebendigkeit und Kraft Gottes immer wieder wohltuend und herausfordernd erlebt. Ich möchte anderen Mut machen, sich auf das Abenteuer des Glaubens einzulassen und eigene Erfahrungen mit Gott zu machen.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten zusammen mit meiner Familie in der Natur. Weit weg vom Schreibtisch kann ich mich am besten entspannen. Gerne gehe ich auch in die Berge, manchmal bin ich schon am frühen Morgen unterwegs oder übernachte unter freiem Himmel. Das kann ich gut mit meinem Hobby, der Naturfotografie verbinden.

Ich freue mich sehr, meine musikalischen Erfahrungen in die Gemeinde einbringen zu können. Ich liebe es, mit anderen zusammen Musik für Gott zu machen und ihn mit modernen Liedern zu loben, wie wir es in der Gemeindeband, im Gottesdienst PLUS und im Alphakurs tun.

Es grüßt Sie herzlich
Pfarrer Stefan Hradetzky
 

Online-Presseartikel zum Thema:
Südost-News vom 25.09.2012: Traunreut reicht dem neuen evangelischen Pfarrer die Hand