Presseerklärung der Landeskirche zum verkaufsoffenen Sonntag am Totensonntag

Figur an einem Grab auf dem Friedhof in Hannover-Stˆcken am 06.10.2010.

Keine Geschäftsöffnung am Totensonntag!
Landeskirchenrat: Ernster Charakter des Stillen Tages muss gewahrt bleiben

Der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern weist darauf hin, dass örtliche Marktveranstaltungen und geöffnete Geschäfte am Totensonntag (der Sonntag vor dem 1. Advent) dem ernsten Charakter dieses Tages widersprechen. Der Totensonntag gehört zu den neun Stillen Tagen im Jahr, deren ernster Charakter vom bayerischen Feiertagsgesetz besonders geschützt wird. Der Toten- oder Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Im Zentrum des Gottesdienstes an diesem Tag stehen das Totengedenken und der Ausblick auf das ewige Leben.

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Gemeindeverein

Gemeindeverein TraunreutEvang. – Luth. Gemeindeverein Traunreut e.V.
Traunwalchner Str. 1
83301 Traunreut
Telefon: 08669 – 22 77
Bürozeit: Donnerstags 9 – 11 Uhr
 
Website: www.gemeindeverein-traunreut.de
 
Vereinsräume

Flyer Gemeindeverein
Flyer (PDF)
Begegnungsstätte für Senioren:
Donnerstags 14 – 17 Uhr

Seniorengarten Auszeit (Betreuung Demenzkranker):
Montag, Dienstag und Mittwoch 10 bis 17 Uhr
Freitags von 10 bis 14 Uhr

Traunreuter Tafel: www.traunreuter-tafel.de

Kleiderkammer:
Donnerstags 9 – 11 Uhr

Kleiderspenden für die Kleiderkammer können nicht im Pfarramt abgegeben werden. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an die Kleiderkammer in den Vereinsräumen.

 
Eine Herzensangelegenheit der Paulusgemeinde
“Uns liegt die Stadt und das Wohl der Menschen am Herzen. Wir sind da, um Menschen zu dienen und Partner an ihrer Seite zu sein. (…) Senioren und Bedürftige finden Unterstützung durch unseren Gemeindeverein. Wir besuchen Einsame und begleiten Notleidende. Wir suchen und pflegen Kontakte zu nichtkirchlichen Einrichtungen, zum Gemeinwesen und zu Vereinen, nehmen Anteil am Leben der Stadt und gestalten das öffentliche Leben mit.”

Aus dem Leitbild der Paulusgemeinde

Jesus hat sich auch denen zugewandt, die am Rande der Gesellschaft standen. Seinem Vorbild entsprechend gehört die Pflege der Armen und Bedürftigen seit dem Urchristentum zu den Aufgaben der christlichen Gemeinde.

Christus spricht:
“Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” (Matthäus 22, 37-39)

Der Evang. – Luth. Gemeindeverein Traunreut e.V. wurde 1996 gegründet, um mildtätige Zwecke zu erfüllen und die Arbeit unserer Kirchengemeinde zu unterstützen. 1999 hat der Evangelische Gemeindeverein die Traunreuter Tafel ins Leben gerufen und ist bis heute deren verantwortlicher Träger. Mittlerweile hat die Tafel etwa 45 Helfer und über 400 Bezugsberechtigte. Ein großer Teil des Organisations- und Verwaltungsaufwandes der Tafel sowie die Ausstellung der Bezugsscheine wird vom Gemeindeverein in dessen Räumen geleistet.

Der Gemeindeverein unterhält außerdem eine Begegnungsstätte (Seniorencafé Vergißmeinnicht), betreibt eine Kleiderkammer und engagiert sich in der stundenweisen Betreuung von demenzkranken Menschen, die von Ihren Angehörigen gepflegt werden (Seniorengarten Auszeit).

Dank dem großen Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter sind die Kosten für die Realisierung all dieser Projekte vergleichsweise gering. Dadurch entsteht ein großer Nutzen für das Gemeinwohl in der Stadt. Damit die Tafel und die anderen genannten Aufgaben aber weiterhin geschultert werden können, ist der Verein auf neue Mitglieder, aktive Mithilfe, finanzielle Unterstützung und Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie mit.

Pfarrer Stefan Hradetzky, 1. Vorsitzender des Gemeindevereins

Website des Vereins: www.gemeindeverein-traunreut.de
 

Pfarrer Stefan Hradetzky stellt sich vor


Im September 2012 bin ich mit meiner Frau Christine und unseren vier Kindern ins evangelische Pfarrhaus in Traunreut eingezogen. Vorher war ich sechseinhalb Jahre lang in der Kirchengemeinde Rosenheim und davor zweieinhalb Jahre als Vikar in Oberhaching tätig.

Zum Glauben und zur Kirche bin ich als Jugendlicher durch den Konfirmandenunterricht gekommen. Danach habe ich mich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit meiner damaligen Gemeinde engagiert und in einer christlichen Rockband gespielt. Der Glaube und die Menschen sind mir dabei so wichtig geworden, dass ich mich schon früh entschieden habe, Pfarrer zu werden. „Angesteckt“ hat mich die Erfahrung, dass Gott etwas mit mir und meinem Leben zu tun haben möchte. Bis heute habe ich diese Lebendigkeit und Kraft Gottes immer wieder wohltuend und herausfordernd erlebt. Ich möchte anderen Mut machen, sich auf das Abenteuer des Glaubens einzulassen und eigene Erfahrungen mit Gott zu machen.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten zusammen mit meiner Familie in der Natur. Weit weg vom Schreibtisch kann ich mich am besten entspannen. Gerne gehe ich auch in die Berge, manchmal bin ich schon am frühen Morgen unterwegs oder übernachte unter freiem Himmel. Das kann ich gut mit meinem Hobby, der Naturfotografie verbinden.

Ich freue mich sehr, meine musikalischen Erfahrungen in die Gemeinde einbringen zu können. Ich liebe es, mit anderen zusammen Musik für Gott zu machen und ihn mit modernen Liedern zu loben, wie wir es in der Gemeindeband, im Gottesdienst PLUS und im Alphakurs tun.

Es grüßt Sie herzlich
Pfarrer Stefan Hradetzky
 

Online-Presseartikel zum Thema:
Südost-News vom 25.09.2012: Traunreut reicht dem neuen evangelischen Pfarrer die Hand