Gemeindeleitbild

Evangelische Paulusgemeinde Traunreut

Wir sind eine innovative Kirchengemeinde mit einem auftragsorientierten Profil. Unser Leitbild beschreibt, warum wir tun, was wir tun.

Bitte klicken Sie auf die Überschriften, um die einzelnen Abschnitte zu öffnen und zu schließen:

Gemeinschaft finden ...

Die Paulusgemeinde ist ein Ort der Gemeinschaft untereinander und mit Gott. Hier kommen Menschen aller Generationen zusammen, um Ermutigung und Orientierung für ihr Leben zu finden und etwas zu verändern.
 

“Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.” (Apostelgeschichte 2, 42)

  • Die Paulusgemeinde ist eine Gemeinschaft, in der sich Menschen über ihren Glauben austauschen und dadurch neue Anregungen für ihr Leben bekommen. Freude und Traurigkeit, Glaube und Zweifel, Erfolg und Scheitern haben bei uns Platz. Wir unterstützen einander, sind offen und gastfreundlich und leben Gemeinschaft über gesellschaftliche Grenzen hinweg. Glaube und Liebe gehören zusammen.
  • Alle Gemeindeglieder und Bereiche unserer Gemeinde bilden durch ihre Verbundenheit mit Jesus Christus ein zusammenhängendes Ganzes. Sie sind trotz der Verschiedenheit ihrer Prägung, Tradition und Begabung gleichwertig und ergänzen sich gegenseitig. Unsere Gemeinde lebt durch das Miteinander einer facettenreichen Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten des Glaubens.
  • Wer mit Jesus Christus lebt, erfährt Liebe, Freiheit und Ermutigung. Wir sind von Gott geliebt und angenommen. Weil wir im Glauben Vergebung erfahren, vergeben wir einander und nehmen uns gegenseitig an. Aus Freude und Dankbarkeit dienen wir einander und Gott mit unseren Fähigkeiten.
  • Wir wirken als ganze Gemeinde zusammen, damit alle das Evangelium von der Liebe Gottes in verständlicher Sprache und Form erfahren und seine befreiende Kraft im Alltag erleben: Männer und Frauen, Junge und Alte, Kinder und Jugendliche, Kirchgänger, Konfessionslose, Glaubende, Zweifler und Suchende, Alleinstehende und Familien.

Gott entdecken ...

Wir setzen uns kreativ und liebevoll dafür ein, dass Menschen den christlichen Glauben kennen lernen, zum Glauben finden, darin bestärkt werden und ihn in Freiheit entfalten.
 

„Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.“ (Psalm 42,3a)

  • Das Evangelium von Jesus Christus steht im Mittelpunkt unserer Gemeinde. Es ist die frohe Botschaft, dass Gott uns bedingungslos liebt. In Jesus Christus zeigt sich Gott selbst und seine Liebe zu allen Menschen. In der Begegnung mit Jesus werden Menschen frei, gesund und heil. Der Tod Jesu am Kreuz befreit uns von Sünde und Schuld. Durch seine Auferstehung ist uns neues Leben verheißen. In seiner Gegenwart finden wir Kraft und Hoffnung.
  • Die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens und Maßstab unseres Handelns. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen sich die Bibel als Quelle des Glaubens erschließen und aus ihr Zuspruch und Orientierung für ihr Leben erfahren.
  • Gott lässt uns durch den Heiligen Geist seine Gegenwart spüren. Von ihm lassen wir uns leiten und helfen.
  • Wir geben Menschen Raum, offen und ehrlich über Gott, Glauben und Zweifel zu sprechen.
  • Durch vielfältige, kreative, traditionelle und moderne Formen bringen wir unsere Freude über die Liebe Gottes zum Ausdruck. Wir motivieren Menschen aller Generationen, Gottesdienste zu feiern und Gott in Gebeten und Liedern anzurufen.

Gemeinde leben ...

Wir leben aus der Gnade Gottes, folgen Jesus Christus nach und bezeugen das Evangelium mit Wort und Tat.
 

„Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: ‘Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!’“ (Matthäus 28, 18-20)

  • Von Jesus Christus geht alle Macht aus, nicht von uns. Lebendige Gemeinde können wir nur sein, indem wir auf das gegenwärtige Handeln Gottes vertrauen. Jesus Christus ist Fundament, Baumeister und Herr unserer Gemeinde. Das bewahrt uns vor Überforderung und ermutigt uns zum Gebet.
  • Das Leben unserer Gemeinde und die Verbreitung des Evangeliums sind untrennbar miteinander verbunden. Die wichtigste Aufgabe der ganzen Gemeinde ist es, Menschen zu einer persönlichen Glaubensbeziehung zu Jesus Christus zu ermutigen. Wir leben und arbeiten dabei mit den anderen christlichen Konfessionen und den diakonischen Einrichtungen vor Ort zusammen. Wir sind uns bewusst, dass das Reich Gottes größer ist als unsere Gemeinde.
  • Der Gemeindeaufbau wird vom Priestertum aller Gläubigen getragen, das in der Taufe begründet ist. Zur Bewältigung unserer geistlichen und praktischen Aufgaben fördern wir die Gewinnung, Motivation, Ausbildung und Wertschätzung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Nur durch ihre Mitwirkung kann unsere Gemeinde ihr Potential entfalten. In allen Arbeitsbereichen wirken Haupt- und Ehrenamtliche zusammen. Wir bemühen uns gemeinsam um bestmögliche Qualität unserer Arbeit.
  • Wir sorgen für einladende und zeitgemäße Rahmenbedingungen für unsere Gemeindearbeit. Wir bilden gewissenhaft und vorausschauend Rücklagen für Pflege, Entwicklung und Ausstattung unserer Gebäude, insbesondere für die Pauluskirche.
  • Uns liegt die Stadt und das Wohl der Menschen am Herzen. Wir sind da, um Menschen zu dienen und Partner an ihrer Seite zu sein. Durch unseren Kindergarten tragen wir zur Erziehung und christlichen Bildung von Kindern bei. Wir setzen uns dafür ein, dass Ehen und Familien gestärkt werden. Senioren und Bedürftige finden Unterstützung durch unseren Gemeindeverein. Wir besuchen Einsame und begleiten Notleidende. Wir suchen und pflegen Kontakte zu nichtkirchlichen Einrichtungen, zum Gemeinwesen und zu Vereinen, nehmen Anteil am Leben der Stadt und gestalten das öffentliche Leben mit.

Zum Herunterladen:

pdf-iconLeitbild der Paulusgemeinde Traunreut (PDF)
2016 von KV und Gemeindeversammlung beschlossen

Zum Nachlesen: Predigtreihe zur Leitbildentwicklung

  1. pdf-icon“Wozu ist Gemeinde da?” (PDF)
    (Pfr. Stefan Hradetzky am 21.02.2016)
     
  2. pdf-icon“Gemeinschaft finden” (PDF)
    (Pfrin. Dorothea Marien am 28.02.2016)
     
  3. pdf-icon“Gott entdecken” (PDF)
    (Vikarin Katharina Rigo am 06.03.2016)
     
  4. pdf-icon“Gemeinde leben” (PDF)
    (Pfr. Stefan Hradetzky am 13.03.2016)

Leitbildprozess

  • Februar 2015: Öffentliches Gemeindeseminar mit einem Referenten des afg: Vitale Gemeinde entwickeln
  • Gemeindeversammlung März 2015: Projektvorstellung “Leitbildentwicklung in einem offenen Prozess”
  • Beauftragung des Leitbild-Ausschusses durch den Kirchenvorstand, Erarbeitung und Beschluss des vorläufigen Entwurfes
  • Vorstellung des Entwurfes am 1. Advent 2015, Information der Gemeinde im Gemeindeblatt “Forum”, Einladung der ganzen Gemeinde zur Beteiligung an der Diskussionsphase (begleitet von Veranstaltungs- und Predigtreihe)
  • Überarbeitung des Entwurfes unter Berücksichtigung der eingegangen Vorschläge, Erstellen der Beschlussvorlage durch den Kirchenvorstand
  • März 2016: Präsentation und Beschluss des Leitbildes in der Gemeindeversammlung
  • Ostersonntag 2016: Einführung des Leitbildes, Anbringung von Texttafeln in den Eingangsfoyers, Beginn der Umsetzung
  • Der Kirchenvorstand orientiert sich in seinen Entscheidungen an den Werten des Leitbildes. Haupt- und Ehrenamtliche wirken gemeinsam an der Umsetzung mit.
  • Laufende Berichterstattung über die Umsetzung im Gemeindeblatt “Forum” und auf der jährlichen Gemeindeversammlung

Wie geht es weiter?

Das Leitbild ist nur der erste Schritt auf unserem Weg in die Zukunft. Es formuliert unsere Vision, die wir erreichen wollen, nicht die einzelnen kleinen und großen Schritte, die uns dorthin bringen. Wir entwickeln nun Maßnahmen und Strategien, um die gesteckten Ziele nach und nach zu verwirklichen. Die ganze Gemeinde ist dabei zur Mitwirkung aufgerufen.

In der jährlichen Gemeindeversammlung (in der Regel zwei Wochen vor Ostersonntag) berichtet der Kirchenvorstand über die Fortschritte. Alle Gemeindeglieder haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

Links zum Weiterlesen:

Kirche bei den Menschen – zur Entwicklung der Paulusgemeinde (Herbst 2018)

Selbstverständnis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Reformprozess Profil und Konzentration (PUK) – der landeskirchliche Zukunftsprozess

Erzdiözese Wein: Beispiele von der Erstellung eines Pastoralkonzepts – Pfarre Traunreut

 

Andacht am Vormittag

Senioren entdecken die Bibel

Andacht am Vormittag

  • In der Bibliothek des Pur Vital Seniorenwohnens, Adalbert-Stifter-Straße 27 in Traunreut, 2. Stock.
  • In der Kapelle des AWO-Seniorenheims, Dresdener Str. 10 in Traunreut, 5. Stock


 
Nähere Informationen im Pfarramt
 

Hauskreise

HauskreisEin Hauskreis ist eine gute Möglichkeit, sich mit anderen über den Alltag auszutauschen, Freundschaften zu knüpfen und den Glauben gemeinsam zu vertiefen. Schon die ersten Christen trafen sich in privaten Häusern, um ihre Gemeinschaft und ihren Glauben zu pflegen.

Die Hauskreise der Paulusgemeinde zählen derzeit etwa 60-70 Teilnehmer. Mehr darüber, was ein Hauskreis ist, finden Sie hier: Themenseite: Was ist ein Hauskreis?

Hauskreis für Frauen: “Die Bibel im Alltag entdecken”
Leitung: Corinna Dürschmidt und Christine Hradetzky
14tägig dienstags um 20 Uhr, Termine siehe unten.
Ort: Wechselnd, bitte erfragen
Näheres bitte im Pfarramt erfragen

Hauskreis Thönißen
Leitung: Claudia und Michael Thönißen
14tägig freitags
Ort: Zur Zeit bei Bei Familie Link
Näheres bitte im Pfarramt erfragen

Bibelhauskreis in Traunreut
Leitung: Eberhard Lockfisch
14tägig donnerstags um 18 Uhr
Ort: Wechselnd, bitte erfragen
Es wird um Anmeldung bei Ehepaar Schoger gebeten, Telefon 37336.

Hauskreis in Traunreut
Leitung: Richard Schuster
monatlich freitags, Termine siehe unten
Ort: Bei Ehepaar Schuster, Hochgernstr. 21, Traunreut
Näheres bitte im Pfarramt erfragen

Hauskreis in St. Georgen
Leitung: Kathrin Brübach, Andreas Heeger
14tägig donnerstags
Ort: bei Kathrin Brübach
Näheres bitte im Pfarramt erfragen

Männerhauskreis in Traunreut
Ansprechpartner: N.N.
monatlich 2-3x, Termine flexibel nach Absprache, siehe unten
Ort: in Traunreut, nach Absprache
Näheres bitte im Pfarramt erfragen

Hauskreisforum
Mehrmals Mal im Jahr gibt es ein Hauskreisforum, zu dem alle Hauskreise und alle sonstigen Interessierten eingeladen sind. Auch Gäste, die keinem Hauskreis angehören, sind herzlich willkommen! Das Haukreisforum ist eine gute Möglichkeit, die Hauskreise unserer Gemeinde unverbindlich kennen zu lernen.

Termine anzeigen
Hauskreis in Stein M. Thönißen
Stein a.d. Traun: bei Fam. Thönißen
Hauskreis in Stein M. Thönißen
Stein a.d. Traun: bei Fam. Thönißen
Hauskreis in Stein M. Thönißen
Stein a.d. Traun: bei Fam. Thönißen

 
Die Terminliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – wenn Sie einen Hauskreis suchen, hilft Ihnen das Pfarramt gerne weiter.

 

Umfrage: Wer ist Jesus?

© Standard Youtube-Lizenz, eingestellt von Gott in Berlin

Im Gottesdienst PLUS zum Thema “Jesus – ein gefährlicher Typ?!” haben wir eine anonyme Umfrage unter Kirchenbesuchern aller Altersgruppen durchgeführt, wer Jesus ihrer Ansicht nach ist. Hier das Ergebnis:

1. Welche Bezeichnung trifft Deiner Meinung nach auf Jesus am besten zu?
54 Stimmen: Sohn Gottes
5 Stimmen: Religionsstifter
4 Stimmen: Rebell
3 Stimmen: Guter Mensch
1 Stimme: Prophet
0 Stimmen: Spinner
0 Stimmen Fanatiker

2. Welche Bedeutung hat Jesus für uns heute?
60 Stimmen: Wer an ihn glaubt und bewusst mit ihm lebt, der lebt im Einklang mit Gott.
5 Stimmen: Keine – er ist eine Person der Geschichte, die längst gestorben ist.

3. Hast Du Jesus selbst schon einmal erlebt?
38 Stimmen: Ja, ich habe selbst schon erlebt, dass er in meinem Leben gehandelt hat.
24 Stimmen: Nein, aber ich bin neugierig geworden und möchte gerne herausfinden, ob Jesus auch heute noch handelt.
4 Stimmen: Nein und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es möglich ist.

Was Jesus über sich selbst gesagt hat

Religionsstifter und religiöse Lehrer weisen auf Gott hin; Jesus Christus aber betont immer wieder, dass die Beziehung zu ihm zentral ist, um eine Beziehung zu Gott zu haben.

In den Evangelien wird dieser Anspruch Jesu klar bezeugt:

“Ich bin das Brot des Lebens” (Johannes 6,35)
“Ich bin das Licht der Welt” (Johannes 8,12)
“Ich bin die Auferstehung und das Leben” (Johannes 11,25f.)
“Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben” (Johannes14,6)
“Mein Königreich” (Lukas 22,30)
“Kommt alle zu mir” (Matthäus 11,28f.)
“Folgt mir nach” (Markus 1,17)
“Wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat” (Matthäus 10,40)
“Wer mich willkommen heißt, der heißt Gott willkommen” (u.a. Markus 9,37)
“Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen” (Johannes 14,9)
“Ich und der Vater sind eins” (Johannes 10,30ff.)