Hilfeseite zum Newsletter

WerkzeugSie können den Email-Newsletter der Paulusgemeinde Traunreut kostenlos abonnieren, um einmal im Monat aktuelle Nachrichten, Impulse und Veranstaltungstipps aus unserer Gemeinde zu bekommen.

Auf dieser Seite versuchen wir, Ihnen Hilfestellung bei möglichen Problemen mit dem Newsletter zu geben.
 

Frage: Das Ausdrucken des Newsletters funktioniert schlecht

Beim Versuch, den Newsletter auszudrucken, werden viele Seiten Papier gebraucht, die kaum Informationen enthalten. Das liegt daran, dass unser Email-Newsletter ein reines Online-Medium ist – er ist nicht dafür gemacht, ausgedruckt zu werden. Eine extra Druckversion zu erstellen, wäre zu aufwändig.

Frage: Bei mir wird der Newsletter ohne Bilder angezeigt

Zu Ihrem Schutz verhindern Emailprogramme und Webmail-Anbieter das automatische Nachladen von externen Inhalten (z.B. Bildern), die in Emails eingebunden sind. Sie können Ihre Oberfläche so einstellen, dass vertrauenswürdige Nachrichten vollständig angezeigt werden.

Anleitung für Thunderbird: Externe Inhalte in Nachrichten
Anleitung für Outlook: Aktivieren bzw. Deaktivieren von Bildern in E-Mail-Nachrichten
Anleitung für GMX-Webmail: Externe Inhalte
Anleitung für Web.de-Webmail: Externe Inhalte
Anleitung für GMail: Anzeige von Bildern festlegen
Anleitung für Freenet: Anzeige von Grafiken

Falls Ihr System nicht dabei ist, finden Sie auf den Service-Seiten Ihres Email-Anbieters oder Email-Programmes Hilfe unter den Stichworten Bilder anzeigen, Bilder nachladen.

Frage: Ich habe den Newsletter abonniert, bekomme ihn aber nicht

Bei Ihrer Anmeldung erhalten sie eine Email mit der Bitte, dass Sie Ihr Abonnement bestätigen. Stellen Sie sicher, dass Sie dies getan haben.

Unser Newsletter erscheint nur etwa einmal monatlich. In hektischen Zeiten oder Urlaubswochen kann es sein, dass der Newsletter nicht erscheint.

Möglicherweise wurde der Newsletter (oder die Bestätigungs-Mail bei der Anmeldung) von Ihrem System fälschlicherweise als unerwünschte Nachricht eingestuft. Überprüfen Sie den Spam-Ordner Ihrer Email-Oberfläche. Sie können Ihre Oberfläche so einstellen, dass das nicht mehr passiert (siehe nächster Punkt).

Frage: Der Newsletter landet bei mir im Spam-Ordner

Rufen Sie den Spam-Ordner auf und markieren Sie dort den Newsletter als “Nicht-Spam”. Das funktioniert auf jedem System etwas anders.
Sie sollten außerdem die Absender-Adresse newsletter [at] evangelisch-traunreut.de in das Online-Adressbuch Ihres Email-Anbieters eintragen (dabei das [at] durch @ ersetzen).
Manchmal gibt es auch eine Verzeichnis erwünschter Absender (“Whitelist”). Auch dort sollten Sie diese Adresse eintragen.

Frage: Ich möchte meine Infos im Newsletter veröffentlichen

Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage frühzeitig an Pfr. Stefan Hradetzky. Das Datum für den Redaktionsschluss des kommenden Newsletters finden Sie in der Regel im unteren Textbereich des Newsletters.

Frage: Es erscheint kein formatierter Text, sondern Klammern und Formatierungsbefehle

Sie nutzen entweder ein älteres System oder Ihre Oberfläche ist so eingestellt, dass keine HTML-Formatierung akzeptiert wird. Am Beginn des Newsletters finden Sie einen Link, den Sie anklicken können, um die Online-Variante aufzurufen. Diese sollte dann korrekt angezeigt werden.

Frage: Ich möchte den Newsletter nicht mehr bekommen

Sie können sich jederzeit selbst wieder abmelden. Am Anfang und Ende jedes Newsletters finden Sie den entsprechenden Link dazu.
Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit und markieren sie uns nicht einfach als Spam – das spricht sich in der digitalen Welt schnell automatisch herum und unser Newsletter rutscht weltweit in die Kategorie “unerwünschte Nachrichten”.

Ich konnte meine Frage nicht mit Hilfe dieser Seite beantworten

Bitte wenden Sie sich ans Pfarramt, wir helfen gerne weiter. So können Sie auch dazu beitragen, eine Lösung für alle anderen zu erwirken, die dieses Problem haben.

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Unser Email-Newsletter informiert Sie monatlich über besondere Veranstaltungen und Aktionen unserer Gemeinde. Er ist eine gute Ergänzung zu unserem vierteljährlich erscheinenden Gemeindeblatt “Forum”.

Der Newsletter hat außerdem das Ziel, Menschen und Möglichkeiten in Traunreut zusammenzubringen. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie ein Angebot oder Anliegen haben – wir helfen gerne, lose Enden zu vernetzen. Die sozialen Projekte unserer Gemeinde, unsere zahlreichen Kooperationspartner vor Ort und unsere ökumenischen Freundschaften sind dafür gute Beispiele. Auch die Gemeinschaft innerhalb unserer Gemeinde ist ein starkes Netzwerk, in dem Menschen Gemeinschaft finden und einander unterstützen.

Newsletter 2019-11Damit Sie einen Eindruck vom Newsletter bekommen, können Sie sich hier den Newsletter vom November 2019 anschauen.

Bitte beachten Sie bei der Anmeldung:
Sie erklären sich mit dem Absenden Ihrer Emailadresse damit einverstanden, dass Ihre Daten (entsprechend den allgemeinen Datenschutzbestimmungen) elektronisch gespeichert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Ihre Emailadresse wird verschlüsselt übertragen, vertraulich behandelt und ist nicht für Dritte einsehbar. Sie können sich jederzeit wieder vom Newsletter abmelden.

Bei technischen Fragen zum Newsletter steht Ihnen unsere Hilfe-Seite zur Verfügung.

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Rund um die Taufe

Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu den Taufinformationen der Landeskirche zu gelangen
Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu den Taufinformationen der Landeskirche zu gelangen

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat auf ihrer Internetseite eine sehr gelungene Informationsseite zum Thema Taufe veröffentlicht. Interaktiv kann man sich dort über viele Einzelheiten rund um das Tauffest informieren:
Zur Taufseite der Landeskirche.

Wenn Sie in unserer Gemeinde die Taufe feiern wollen, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt. In einem persönlichen Taufgespräch nehmen wir uns gerne Zeit für Sie, Ihre Fragen zu klären und den Taufgottesdienst gemeinsam vorzubereiten.

Sie können im Vorfeld bereits überlegen, wer Taufpate werden soll. Bei einer Kindertaufe wird mindestens ein Pate benötigt. Pate kann sein, wer der evangelischen Kirche angehört oder nachweislich Mitglied einer anderen Kirche des Arbeitskreises christlicher Kirchen (ACK) ist (z.B. katholische Kirche oder Freikirche wie Baptisten, Methodisten – siehe Liste der christlichen ACK-Kirchen).

Wenn Sie zu unserer Gemeinde gehören, die Taufe Ihres Kindes aber in einer anderen Gemeinde feiern möchten, können Sie das dazu notwendige Dimissoriale hier online anfordern.

Falls Sie Mitglied unserer Gemeinde sind und bei einer Taufe außerhalb unserer Gemeinde Patin oder Pate werden, können Sie die erforderliche Patenbescheinigung hier online anfordern.

 
Grundsätzlich ist bei uns die Taufe im Sonntagsgottesdienst oder einmal monatlich samstags im Rahmen eines Taufgottesdienstes um 11 Uhr möglich. Maximal können drei Familien in einen Taufgottesdienst aufgenommen werden. Im Pfarramt können Sie sich erkundigen, bei welchen Terminen die Teilnahme noch möglich ist.

Taufgottesdienst Pfarrer Stefan Hradetzky
Traunreut: Evangelische Pauluskirche Traunreut
Taufgottesdienst Pfarrerin Dorothea Marien
Traunreut: Evangelische Pauluskirche Traunreut
 
Wir bitten Sie, im Pfarramt die Taufanmeldung auszufüllen. Sie bekommen eine Taufmappe mit ersten Informationen. Der zuständige Pfarrer meldet sich umgehend bei Ihnen und vereinbart mit Ihnen ein persönliches Taufgespräch. Im Vorfeld sollten Sie sich Gedanken machen, wer das Patenamt für das Kind übernehmen soll. Pate kann werden, wer Kirchenmitglied ist. Zumindest ein Pate sollte wenn möglich evangelisch sein.

Für die religiöse Erziehung Ihres Kindes sind zunächst Sie als Eltern verantwortlich. Darum wird von Ihnen bei der Taufe Ihres Kindes das Versprechen erwartet, ihr Kind christlich zu erziehen und ihm zu helfen, in den Glauben und in die Gemeinde hineinzuwachsen. Denn Taufe und Glaube gehören zusammen. Wir unterstützen Sie gerne darin, Ihrem Kind den christlichen Glauben näher zu bringen.

Wenn Sie sich als Erwachsener taufen lassen möchten, benötigen Sie nicht unbedingt Paten. Voraussetzung ist aber eine Einführung in den christlichen Glauben in Form eines Taufunterrichtes. Im persönlichen Gespräch bereiten wir Sie auf den besonderen Moment Ihrer Taufe vor und klären alle Fragen, die Sie beschäftigen. Wir empfehlen Ihnen als Vorbereitung die Teilnahme an einem unserer Glaubenskurse.

Getauft sein heißt: Mit anderen im Glauben wachsen
Kindergottesdienst Traunreut
In unseren besonderen Kindergottesdiensten erleben schon kleine Kinder, welche Bedeutung Gott für Ihr Leben hat. Sie sind ideal, um gleich nach der Taufe anzuknüpfen. Mehr Infos finden Sie hier: Immer ein Highlight: Gottesdienste für Kinder mit Elternfrühstück

Wir laden auch Sie als Eltern und Paten ein, in unserer Kirchengemeinde über die Fragen des Lebens nachzudenken und Ihrem Glauben Wurzeln zu geben. Mehr über unsere Gottesdienste, Glaubenskurse und Kleingruppen finden Sie hier auf unserer Homepage. Für Kinder und Familien bieten wir ein vielfältiges Programm.

Liturgischer Kalender

Kirchenjahr App

Der liturgische Kalender zeigt u.a. den Predigttext und die Lesungen für den kommenden Sonntag oder Feiertag. Den vollständigen Kalender mit allen Sonn- und Feiertagen finden Sie hier: Liturgischer Kalender

Liturgischer Kalender

Nächster Feiertag:

24.11.2019 Ewigkeitssonntag

Wochenspruch: Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lk 12,35)
Wochenpsalm: Ps 126
AT-Lesung: Jes 65,17–19(20–22)23–25
Epistel: Offb 21,1–7
Predigttext: Mt 25,1–13
Evangelium: Mt 25,1–13
Wochenlied: Wachet auf, ruft uns die Stimme
oder
Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel, der kommt
Liturgische Farbe: Weiß


Der nächste hohe kirchliche Feiertag:

24.11.2019 Ewigkeitssonntag

Zum Kalender

 
Weitere Bibelübersetzungen siehe bibleserver.com und Basisbibel.

Kirchenjahr App Diese Seite mit dem Handy öffnen“Kirchenjahr evangelisch” ist übrigens auch als kostenlose Smartphone-App erhältlich:


 
Google Play
 

Pauluskirche Traunreut: Kleiner Kirchenführer

Evangelische Pauluskirche Traunreut


Großes Bild anzeigen: Evangelische Kirche Traunreut

Die Anfänge der Paulusgemeinde
Die Anfänge der evangelischen Kirchengemeinde Traunreut reichen zurück bis in die Zeit der “Muna”. In der Nachkriegszeit entstand aus der ehemaligen Munitionsanstalt durch Zuzug von Heimatvertriebenen der schnell wachsende Ort Traunreut.

Evangelische Gottesdienste wurden zunächst von Pfarrern und Vikaren aus Traunstein in der Volksschule St. Georgen gehalten. Ab 1948 diente ein angemieteter Munitionslagerschuppen als Gottesdienstraum, der parallel von beiden Konfessionen genutzt wurde und werktags den katholischen Kindergarten beherbergte.

1952 wurde das Pfarrvikariat Traunstein mit Sitz in Traunreut errichtet und Pfarrer Michael Waadt aus Siebenbürgen übertragen. So bekam Traunreut seinen ersten evangelischen Pfarrer.

Zur Geschichte der Pauluskirche Traunreut
Die Grundsteinlegung für die evangelische Pauluskirche in Traunreut erfolgte am 15. November 1953. Bauherr war das Dekanat Traunstein. Nach einem knappen Jahr Bauzeit wurde die Kirche am 10. Oktober 1954 eingeweiht.

Pauluskirche Traunreut
Die Pauluskirche nach der Renovierung 2017
Die Kirche hat 320 Sitzplätze. Altarbild, Glocken und Orgel waren bei der Einweihung 1954 noch nicht vorhanden, sie wurden in den folgenden Jahren nach und nach ergänzt.

Einweihung Pauluskirche Grundriss Pauluskirche Pauluskirche vom Rathaushausplatz gesehen

Als Sieger des ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs gaben die Münchner Architekten Helmut von Werz (* 1912 in Siebenbürgen; † 1990) und Johann-Christoph Ottow (* 1922 in Greifswald; † 2012) der Pauluskirche ein unverwechselbares Profil mit trapezförmigem Grundriss, einem unterschiedlich weit herabgezogenen Satteldach und mit einem offenen, versetzt angeordneten Glockenstuhl. Dieser erste Entwurf einer Kirche wurde wegweisend für weitere Kirchenbauten von Ottow und Werz.

Evangelische Pauluskirche Traunreut
Die Westseite der Pauluskirche nach der Renovierung 2017

Typisch für den Stil der beiden Architekten ist eine sachliche, eher zurückhaltende Architektur, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Die klare, trapezförmige Geometrie des Raumes und eine bewusste Lichtführung durch hoch sitzende Fenster weisen unaufdringlich in Richtung Altar und Himmel.

Woher hat die Pauluskirche ihren Namen?
Das namensgebende Betonrelief über dem Eingang zeigt acht Stationen aus dem Leben des Apostels Paulus. Es wurde von der Münchner Bildhauerin und Grafikerin Imme Hoefer-Purkhold (* 1919 in München, † 2008) im Format 600 x 53 cm gestaltet und am 26. Juni 1955 enthüllt.

Im Mittelpunkt der Gemeinde: Der gute Hirte
1956 wurde die Kirchengemeinde Traunreut selbständige Pfarrei, Pfarrer Theodor Heckel löste Pfarrer Waadt ab und übernahm die Aufgabe, die Gemeinde weiter aufzubauen.

Pauluskirche AltarIm selben Jahr wurde die Rückwand des Altarrraumes mit dem Marmormosaik »Der gute Hirte« von Maler und Grafiker Markus von Gosen aus Prien (* 1913 in Breslau, † 2004) ausgestaltet, der sich bei einem Wettbewerb gegen drei weitere Künstler durchsetzte.

Das Wandmosaik erinnert an das biblische Bild von Gott als gutem Hirten (Psalm 23) und an Jesus, der zur Rettung der Verlorenen die Herde zeitweise alleine lässt (Lukas 15). Die Weinstöcke erinnern an Jesu Worte aus Johannes 15: “Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.”

Ökumenischer Zusammenklang: Die Glocken
Glocken TraunreutAm 1. Dezember 1957 erfolgte die Weihe der drei Glocken, die die Inschriften “Glaube”, “Hoffnung” und “Liebe” (1. Korintherbrief 13,13) tragen. Sie wurden in der renommierten Glockengießerei Bachmair in Erding gefertigt. Der Guss erfolgte in zinnfreier Bronze. Die größte Glocke wiegt 750 kg (fis), die mittlere 430 kg (as) und die kleinste 300 kg (b).

Auch die vier Glocken der katholischen Pfarrkirche “Zum Heiligsten Erlöser” stammen aus Erding. Sie ergeben mit ihren Tönen des, es, ges und b einen harmonischen Zusammenklang mit den Glocken der Pauluskirche.

Den Klang der Glocken können Sie auf der Website des Bayerischen Rundfunks anhören:
Zwölfuhrläuten aus Traunreut

 
Traunreuts erste mechanische Orgel
1964 wurde die von der Firma Steinmeyer gebaute Orgel eingeweiht. Sie besteht aus 16 klingenden Registern, die auf zwei Manuale und Pedal verteilt sind. Die Orgel der Pauluskirche ist die erste mechanische Orgel, die es in der Stadt gab.

Mit der Ortsgeschichte und den Menschen verbunden
Die Pauluskirche ist das älteste denkmalgeschützte Gebäude (D-1-89-154-78) in der Kernstadt Traunreuts und als südlicher Abschluss des Rathausplatzes ein wesentliches städtebauliches Element.

Sie ist Gotteshaus für 3.800 evangelische Christen und beherbergte bis Mitte 2017 gastweise auch zwei orthodoxe Gemeinden. In der Kirche findet nicht nur sonntags ein reiches geistliches Leben statt. Auch Schul- und Kindergartengottesdienste, Abendandachten und Kulturveranstaltungen finden in der Pauluskirche statt. Viele Menschen nutzen die tagsüber geöffnete Kirche, um zu beten und innerlich zur Ruhe zu kommen.

Gregor Kruk: Jüngling mit TaubeDen Vorplatz zwischen Pauluskirche und Gemeindehaus schmückt die bronzene Freiplastik “Jüngling mit Taube” des Bildhauers Gregor Kruk (* 1911 in Österreich, aufgewachsen in der Ukraine, † 1988). Sie zeigt einen jungen Mann in weitem Gewand, auf dessen erhobenen Händen eine Taube sitzt. Die Traunreuter Buchhändlerin, Bildhauerin und Galeristin Vilma Grütter (* 1921, † 2012) hatte die Figur 1980 neben 31 weiteren Werken international bekannter Bildhauer für eine Freiluftausstellung nach Traunreut geholt.

Mit finanzieller Unterstützung des Landkreises wurden die Exponate dann im Stadtgebiet aufgestellt. Der “Jüngling mit Taube” fand zunächst an der katholischen Kirche seinen Platz, bis dort der heutige Brunnen angelegt wurde. Wann genau der Jüngling neben der Pauluskirche platziert wurde, ist uns bisher nicht bekannt. Ein weiteres Exemplar der Statue befindet sich auf dem städtischen Friedhof Königsbrunn. Skulpturen von Gregor Kruk sind u.a. auch im Nationalmuseum Paris und im British Museum in London ausgestellt.

Die Pauluskirche ist Teil des Traunreuter Geschichtsweges.

Kirchenrenovierung 2017-2019
Sanierung Pauluskirche Traunreut

Derzeit schließen wir gerade umfangreiche Sanierungsmaßnahmen ab, um den Bestand des Bauwerks zu sichern und die Pauluskirche wieder soweit wie möglich in den denkmalgeschützten Urzustand zu versetzen.

Pauluskirche Traunreut: Geborgenheit aus Licht
Portrait über die neuen Oberlichter der Pauluskirche

 

Unsere Kirche ist offenÖffnungszeiten der Pauluskirche:
Carl-Köttgen-Str.1
83301 Traunreut
März bis Oktober: 8 bis 20 Uhr
November bis Februar: 8 bis 17 Uhr

Sollte sich die Kirchentüre nicht beim ersten Versuch öffnen lassen, bitte 1x kräftig drücken.
 

Links:
Artikel Pauluskirche Traunreut auf Wikipedia
Die Pauluskirche Traunreut im Denkmalatlas Bayern
Wikimedia Commons: Fotos der Pauluskirche Traunreut