Gruppen und Teams eingeschränkt wieder möglich

Hygieneplan
Unter bestimmten Voraussetzungen und strengen hygienischen Auflagen sind Gruppen und Teams wieder möglich. Wir haben eine große Verantwortung für unsere Gemeindeglieder, unsere Gäste und unsere Region. Gesundheit und Rücksichtnahme gehen vor.

Wir bitten um Verständnis, dass wir als Kirchengemeinde nicht in der Lage sind, Änderungen der staatlichen Bestimmungen (Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung) sofort umzusetzen. Sie werden zunächst von der Landeskirche geprüft und nach etwa einer Woche in Form einer Empfehlung mit Anwendungshinweisen an die Kirchengemeinden weitergeleitet. Der Kirchenvorstand prüft, ob sich daraus Änderungen für den Bereich der Kirchengemeinde ergeben, muss diese ggf. beschließen und dann an Gruppen und Einzelpersonen kommunizieren. Das alles nimmt angesichts der gebotenen Sorgfalt erheblich viel Zeit in Anspruch.

Welcher Rahmen gilt für die Kirchengemeinde?

Der Kirchenvorstand hat anhand der geltenden Regelungen ein Hygienekonzept für unsere Gebäude beschlossen, das den Rahmen für die Raumnutzung vorgibt. Damit zwischen Teilnehmern Abstand eingehalten werden kann, ist die Gästezahl für Gruppen pro Raum begrenzt:

Gemeindesaal20 Personen
Bühne6 Personen
Kleiner Jugendraum6 Personen
Großer Jugendraum10 Personen

Die Küchen müssen aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben, Bewirtung ist also noch nicht möglich.

Beim Betreten und Verlassen des Gebäudes müssen Besucher in den Gängen und Foyers Mund-Nase-Bedeckung tragen. Sie kann am Sitzplatz abgenommen werden, solange der Abstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann, bei langen Gesprächen 2 Meter. Toilettenräume dürfen nur einzeln betreten werden.

Veranstaltungen, die Körperkontakt erfordern, sind untersagt. Gruppenarbeit sowie der Austausch von Arbeitsmaterialien ist nicht zugelassen, das Berühren der selben Gegenstände ist zu vermeiden. Je voller Stunde muss mindestens 10 Minuten lang gelüftet werden.

Die Gruppenleiter müssen Datum der Belegung, Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste dokumentieren und im Pfarramt hinterlegen, wo die Daten zwei Monate aufbewahrt und auf Anforderung den Gesundheitsbehörden übermittelt werden. Beleger müssen nach ihrer Veranstaltung Türklinken, Arbeitstische, Arbeitsmaterial und Toiletten desinfizieren.

Für jede Gruppe muss – aufbauend auf den genannten Bestimmungen – ein eigenes Hygieneschutzkonzept erstellt werden. Der Kirchenvorstand muss die einzelnen Gruppenkonzepte genehmigen. Durch die Verpflichtung von Verantwortlichen muss sichergestellt sein, dass das Hygieneschutzkonzept von jeder Gruppe zwingend eingehalten wird. Für die Umsetzung des nutzungsspezifischen Hygienekonzeptes in den einzelnen Gruppen ist der jeweilige Gruppenleiter verantwortlich. Er muss seiner Gruppe das Konzept erklären und für die Einhaltung sorgen.

Die beschlossenen Hygieneschutzkonzepte müssen in Papierform ausgedruckt vorliegen, damit sie bei der Planung von Treffen und der Nutzung der Räume zur Verfügung stehen und einfach angewandt werden können. Sie müssen den örtlichen Gesundheitsbehörden bei einer Kontrolle vorgelegt werden können.

Bei außerkirchlichen Gruppen und Veranstaltungen, die unsere Räume nutzen wollen, ist ein Leihvertrag nötig, in dem die Einhaltung der Hygienevorschriften verantwortlich geregelt ist.

Damit sind wir vom gewohnten Gemeindeleben leider noch weit entfernt. Bei Belegungen werden wir aufgrund der Einschränkungen Kompromisse finden müssen, wer wann die Räume nutzen kann. Auf Gewohntes müssen wir leider verzichten. So haben wir z.B. Gemeindefest, Konfirmandenkurs und Alphakurs um ein Jahr verschoben.

Wenn Sie zum Hygienekonzept Fragen haben oder überlegen, ob Sie mit Ihrer Gruppe wieder starten, wenden Sie sich bitte frühzeitig ans Pfarramt.