Kirchgeld

Ich zahle bereits Kirchensteuer – warum erhalte ich eine Aufforderung von der Kirchengemeinde, Kirchgeld zu bezahlen?

In Bayern gibt es die besondere Regelung, dass der Kirchensteuersatz zunächst nur acht Prozent der zu zahlenden Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer beträgt (anstelle von neun Prozent in den anderen Landeskirchen). Das neunte Prozent ist trotzdem als Steuerpflicht definiert, ist aber speziell für die Aufgaben der örtlichen Kirchengemeinde bestimmt und wird deshalb in Form des Kirchgeldes separat erhoben.

Jedes Jahr erhalten Sie von uns im Sommer einen persönlichen Brief mit der Bitte, das Kirchgeld zu entrichten. Bitte stufen Sie sich anhand der beiliegenden Tabelle selbst ein, wie hoch Ihr Kirchgeldbeitrag ist.

Personen ohne steuerpflichtiges Einkommen sind selbstverständlich nicht kirchgeldpflichtig. (Grundfreibetrag 2018: 9.000 Euro Jahreseinkommen)

Da wir Ihre Einkommensverhältnisse nicht kennen, haben Sie vielleicht trotzdem von uns Post bekommen, obwohl Sie unter der Freigrenze liegen.

 
Sollten Sie gerade erst aus einer anderen Kirchengemeinde zugezogen sein und dort bereits eine Aufforderung zur Zahlung des Kirchgelds für das laufende Jahr erhalten haben, müssen Sie das Kirchgeld selbstverständlich nur ein Mal entrichten.


Dank Ihrem Beitrag können wir vor Ort viel Gutes tun und Kirche für alle Generationen sein.

Das Kirchgeld ist als Teil der Kirchensteuer beim Finanzamt im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich absetzbar. Ihren Einzahlungsbeleg können Sie beim Finanzamt vorlegen.
Sollten Sie der Paulusgemeinde einen höheren Betrag überweisen, erkennt das Finanzamt den Betrag, der über das Kirchgeld hinausgeht, als Spende für kirchliche Zwecke an.

Bei Fragen zum Thema Kirchensteuer und Kirchgeld können Sie sich gerne an das Pfarramt wenden oder an den Kirchgeldservice der Landeskirche unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 5 59 55 59

Weitere Informationen der Bayerischen Landeskirche finden Sie unter www.kircheundgeld.de


 

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