Rückschau: Ökumenischer Gottesdienst 2015 im k1

Ökumenischer Gottesdienst im K1

Pfarrer Thomas Tauchert von der katholischen Pfarrei begrüßte im k1 die rund 250 Besucher und eröffnete den Gottesdienst, der sich an der weltweiten Vorlage zur „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ orientierte. Pastoralassistent Rainer Secker von der Freien Christengemeinde begann das Eingangsgebet mit der Bitte: „Allmächtiger Gott, erfülle uns mit deinem Geist der Einheit, der unsere Verschiedenheit anerkennt.“ Es folgten liturgische Gesänge aus Taizé, die stimmungsvoll und professionell von der Band der Freien Christengemeinde unter Leitung von Dr. Robert Koch begleitet wurden, bevor Pfarrerin Dorothea Marien von der Evangelischen Paulusgemeinde das Tagesgebet sprach.

Priester Constantin Bartok von der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde hielt die Predigt zum Thema „Jesus Christus, Quelle des Lebens“. Ausgehend von der Begegnung zwischen Jesus und einer samaritanischen Frau am Brunnen ermutigte Priester Bartok die Zuhörer: „Wenn ich also mit Gott verbunden bin, kann ich selbst gutes Wasser weitergeben. Aber was meint Jesus damit? Was bedeutet es, selber eine Quelle zu sein? Wenn ich an Gott glaube, bekomme ich jede Menge Kraft und Fröhlichkeit, Hilfe und Schutz, Freude und Liebe – und ich kann anderen Menschen etwas davon geben. Dies ist auch unsere Aufgabe: uns gegenseitig zu stärken, gegenseitig aufzubauen, uns gegenseitig zu verzeihen. Das ist der Weg der uns näher zu Gott bringt. Wer einmal das Wasser geschmeckt hat, das Jesus anbietet, der hat eine Quelle entdeckt, die erfrischt und belebt.“

Achillefs Lazos von der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde leitete die Fürbitten ein, in denen für die Regierenden, für Flüchtlinge und Migranten, für verfolgte Christen, die Ökumene und für die Stadt Traunreut und ihre Bürger gebetet wurde.

Nach einer feierlichen Brotsegnung durch Priester Bartok sprachen alle Konfessionsvertreter gemeinsam den Segen. Bürgermeister Klaus Ritter bedankte sich bei allen Mitwirkenden und bei Pfarrer Stefan Hradetzky für die Organisation der Veranstaltung. Besonders lobte er das gute Miteinander der vertretenen Gemeinden, das für das Zusammenleben der Menschen in der Stadt eine wichtige Bedeutung habe.

Die Kollekte war dieses Jahr für die elternlosen jugendlichen Flüchtlinge bestimmt, die in der Jugendsiedlung untergebracht sind. Das Geld soll dazu verwendet werden, ihre Integration zu fördern.

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