Gottesdienste und Predigten online anhören

Unsere aktuellen Gottesdienste können Sie hier online anhören. Alternativ können Sie unter der Telefonnummer
0 86 69 / 1 20 30 69 unsere Predigten auch am Telefon hören. Bitte geben Sie diese Info an Interessierte weiter.

MeditationsgottesdienstMeditativer Gottesdienst
mit Pfarrerin Dorothea Marien
am 11. April 2021
“Wie kann ich Ruhe und Frieden finden in der Aufgeregtheit dieser Zeit?”
 
40:02 Minuten
Ablauf und Timecodes
01:03 Begrüßung
03:54 J. S. Bach Choralvorspiel: Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand
04:53 Liedansage
05:29 Choral: Gott ist gegenwärtig (EG 165, 1+5+6)
08:28 Erster Text mit Stille
11:38 Taizégesang – Misericordias Domini in aeternum cantabo
12:28 Zweiter Text mit Stille
14:49 Taizégesang – Misericordias Domini in aeternum cantabo
15:38 Dritter Text mit Stille
18:36 Taizégesang – Misericordias Domini in aeternum cantabo
19:24 Lesung: Lukas 24, 13-35
24:07 Stille
25:01 Gebet
27:30 Liedansage
27:50 Lied mit Orgelbegleitung: Gelobt sei Gott im höchsten Thron (EG 103, 1-4)
30:22 Fürbitten und Vaterunser
36:12 Infos aus dem Gemeindeleben
38:08 Segen
38:27 J. S. Bach Choralvorspiel: Christ ist erstanden
Liedtext EG 103
1) Gelobt sei Gott im höchsten Thron
samt Seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
2) Des Morgens früh am dritten Tag,
da noch der Stein am Grabe lag,
erstand er frei ohn alle Klag.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
3) Der Engel sprach: “Nun fürcht’ euch nicht;
denn ich weiß wohl, was euch gebricht.
Ihr sucht Jesus, den find’t ihr nicht.”
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
4) “Er ist erstanden von dem Tod,
hat überwunden alle Not;
kommt, seht, wo Er gelegen hat.”
Halleluja, Halleluja, Halleluja.Text: Michael Weiße 1531
Liedtext EG 165
1) Gott ist gegenwärtig.
Lasset uns anbeten
und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitte.
Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt, wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.
5) Luft, die alles füllet,
drin wir immer schweben,
aller Dinge Grund und Leben,
Meer ohn Grund und Ende,
Wunder aller Wunder:
ich senk mich in dich hinunter.
Ich in dir, du in mir,
lass mich ganz verschwinden,
dich nur sehn und finden.
6) Du durchdringest alles;
lass dein schönstes Lichte,
Herr, berühren mein Gesichte.
Wie die zarten Blumen
willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
lass mich so still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.Text: Gerhard Tersteegen 1729
Bibeltext anzeigen

Lukas 24, 13-35

Das Evangelium steht bei Lukas, Kapitel 24, die Verse 13-35

Am Sonntag, dem ersten Tag der neuen Woche
gingen zwei Jünger nach Emmaus,
einem Dorf – elf Kilometer von Jerusalem entfernt.
Unterwegs sprachen sie miteinander über die Ereignisse der vergangenen Tage.
Während sie sich unterhielten und nachdachten,
kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.
Aber sie – wie mit Blindheit geschlagen – erkannten ihn nicht.
»Worüber sprecht ihr da miteinander?«,
wollte Jesus wissen.
Die Jünger blieben traurig stehen, und verwundert bemerkte Kleopas, einer von den beiden:
»Du bist wohl der Einzige in Jerusalem, der nichts von den Ereignissen der letzten Tage weiß.«
»Was meint ihr?«,
fragte Jesus.
»Das, was mit Jesus aus Nazareth geschehen ist«,
antworteten die Jünger.
»Er war ein Prophet, den Gott geschickt hatte. Jeder im Volk konnte das an seinen mächtigen Worten und Taten erkennen. Aber unsere obersten Priester und die anderen Mitglieder des Hohen Rates haben ihn an die Römer ausgeliefert. Er wurde zum Tode verurteilt und dann ans Kreuz geschlagen. Dabei hatten wir gehofft, dass er der von Gott versprochene Retter ist, der Israel befreit. Seither sind nun schon drei Tage vergangen. Und dann wurden wir heute Morgen auch noch durch einige Frauen sehr beunruhigt, die zu uns gehören. Schon vor Sonnenaufgang waren sie zum Grab gegangen; aber der Leichnam von Jesus war nicht mehr da. Die Frauen kamen zurück und erzählten, ihnen seien Engel erschienen, die sagten: ›Jesus lebt!‹ Einige von uns sind gleich zum Grab gelaufen. Es war tatsächlich alles so, wie die Frauen berichtet hatten. Aber Jesus haben sie nicht gesehen.«

Darauf sagte Jesus zu ihnen:
»Wie wenig versteht ihr doch! Warum fällt es euch nur so schwer, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben?
Musste nicht der Messias dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?«
Dann erklärte ihnen Jesus, was durch die ganze Schrift hindurch über ihn gesagt wird – von den Büchern Mose angefangen bis zu den Propheten.

Inzwischen waren sie kurz vor Emmaus,
und Jesus tat so, als wolle er weitergehen.
Da drängten ihn die Jünger:
»Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.«
So ging er mit ihnen ins Haus.

Als Jesus sich mit ihnen zum Essen niedergelassen hatte,
nahm er das Brot,
dankte Gott dafür,
brach es in Stücke
und gab es ihnen.

Da wurden ihnen die Augen geöffnet:
Es war Jesus.
Doch im selben Moment verschwand er, und sie konnten ihn nicht mehr sehen.
Sie sagten zueinander:
»Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg und uns die Schrift öffnete?«

Ohne Zeit zu verlieren, brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück.
Dort waren die elf Jünger und andere Freunde von Jesus zusammen.
Von ihnen wurden sie mit den Worten begrüßt:
»Der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Und ist Simon Petrus erschienen!«
Nun erzählten die beiden, was auf dem Weg nach Emmaus geschehen war
und dass sie ihren Herrn erkannt hatten,
als er das Brot brach.

Amen

Übersetzungen: Hoffnung für alle und M. Luther

BasisBibel. Altes und Neues Testament, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Mitwirkende
Pfarrerin Dorothea Marien
Richard Schuster (Lesung)
Michael Paschwitz (Orgel)
Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Wir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
Pfarrerin Dorothea Marien
dorothea.marien [at] elkb.de

Ostersonntag Gottesdienst
Audio-Gottesdienst am Ostersonntag (31 Minuten)
mit Pfarrerin Dorothea Marien
“Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.”
Ablauf und Timecodes
00:00 Glockenläuten
00:20 Begrüßung
02:18 Musik zum Eingang Telemann Sonatine A-Dur Adagio
04:12 Christuspsalm
06:18 Evangelium Mt 28, 1-10
07:29 Händel Sonate E-Dur
09:26 Predigt
22:31 Choral EG 99, Christ ist erstanden
23:43 Fürbitten und Vaterunser
27:19 Telemann Sonate G-Dur Affettuoso
28:31 Infos aus dem Gemeindeleben
29:56 Segen
30:20 Orgelnachspiel Malcolm Archer, Festival Finale
Liedtext EG 99
Christ ist erstanden von der Marter alle.
Des soll‘n wir alle froh sein;
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen.
Seit dass er erstanden ist,
so lob’n wir den Vater Jesu Christ.
Kyrieleis.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Des soll‘n wir alle froh sein;
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.
Text: Bayern/Österreich 12. bis 15. Jh.
Bibeltext anzeigen

Matthäus 20, 1-10

1 Der Sabbat war vorüber. Da kamen ganz früh am ersten Wochentag Maria aus Magdala und die andere Maria. Sie wollten nach dem Grab sehen.
2 Plötzlich gab es ein heftiges Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab. Er ging zum Grab, rollte den Stein weg und setzte sich darauf.
3 Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee.
4 Die Wachen zitterten vor Angst und fielen wie tot zu Boden.
5 Der Engel sagte zu den Frauen: »Fürchtet euch nicht! Ich weiß: Ihr sucht Jesus, der gekreuzigt wurde.
6 Jesus ist nicht hier. Gott hat ihn von den Toten auferweckt, wie er es vorausgesagt hat.Kommt her und seht: Hier ist die Stelle, wo er gelegen hat.
7 Jetzt geht schnell zu seinen Jüngern! Sagt ihnen: ›Jesus wurde von den Toten auferweckt.‹ Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen. Auf diese Botschaft könnt ihr euch verlassen.«
8 Die Frauen waren erschrocken und doch voller Freude. Schnell liefen sie vom Grab weg, um den Jüngern alles zu berichten.
9 Da kam ihnen Jesus selbst entgegen und sagte: »Seid gegrüßt!« Sie gingen zu ihm, berührten seine Füße und warfen sich vor ihm zu Boden.
10 Da sagte Jesus zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen. Dort werden sie mich sehen.«

BasisBibel. Altes und Neues Testament, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Mitwirkende
Pfarrerin Dorothea Marien (Liturgie und Predigt)
Corinna Dürschmidt (Lesung)
Brigitte Schmid (Solovioline)
Michael Paschwitz (Orgel)
Jonas Hradetzky (Bearbeitung und Schnitt)
Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
dorothea.marien [at] elkb.de

Ostern Karfreitag
Audio-Gottesdienst am Karfreitag (22 Minuten)
Pfarrerin Dorothea Marien – Liturgie
Pfarrer Stefan Hradetzky – Predigt

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung
00:43 Zwischenmusik Telemann Triosonate A-Dur Cantabile
02:25 Lesung: Jesaja 52, 13-15; 53, 1-12
04:53 Predigt
11:55 Choral EG 85, 1+6+8, O Haupt voll Blut und Wunden
14:42 Fürbitten und Vater unser
18:56 Infos aus dem Gemeindeleben
20:15 Segen
20:35 Orgelnachspiel J.S. Bach „Da Jesus an dem Kreuze stand“
Liedtext EG 85
1) O Haupt voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn,
o Haupt, zum Spott gebunden
mit einer Dornenkron, o Haupt,
sonst schön gezieret
mit höchster Ehr und Zier,
jetzt aber hoch schimpfieret:
gegrüßet seist du mir!
6) Es dient zu meinen Freuden
und tut mir herzlich wohl,
wenn ich in deinem Leiden,
mein Heil, mich finden soll.
Ach möcht ich, o mein Leben,
an deinem Kreuze hier
mein Leben von mir geben,
wie wohl geschähe mir!
8) Wenn ich einmal soll scheiden,
so scheide nicht von mir,
wenn ich den Tod soll leiden,
so tritt du dann herfür;
wenn mir am allerbängsten
wird um das Herze sein,
so reiß mich aus den Ängsten
kraft deiner Angst und Pein.
Text: Paul Gerhardt 1656
Bibeltext anzeigen

Jes 52, 13-15; 53, 1-12

13 Seht her, mein Knecht wird Erfolg haben. Er wird in die allerhöchste Stellung erhoben.
14 Viele haben sich entsetzt von ihm abgewandt, zur Unkenntlichkeit entstellt sah er aus. Er hatte keine Ähnlichkeit mehr mit einem Menschen.
15 Doch dann werden viele Völker über ihn staunen, und Königen wird es die Sprache verschlagen. Denn sie sehen, was ihnen keiner je erzählt hat. Sie erleben, was sie noch nie gehört haben.
53, 1 Wer hätte geglaubt, was uns zu Ohren gekommen ist? Wer hätte für möglich gehalten, dass der Herr an einem solchen Menschen seine Macht zeigt?
2 Er wuchs vor seinen Augen auf wie ein Spross, wie ein Trieb aus trockenem Boden. Er hatte keine Gestalt, die schön anzusehen war. Sein Anblick war keine Freude für uns.
3 Er wurde von den Leuten verachtet und gemieden. Schmerzen und Krankheit waren ihm wohl vertraut. Er war einer, vor dem man das Gesicht verhüllt. Alle haben ihn verachtet, auch wir wollten nichts von ihm wissen.
4 In Wahrheit hat er unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich genommen. Wir aber hielten ihn für einen Ausgestoßenen, der von Gott geschlagen und gedemütigt wird.
5 Doch er wurde gequält, weil wir schuldig waren. Er wurde misshandelt, weil wir uns verfehlt hatten. Er ertrug die Schläge, damit wir Frieden haben. Er wurde verwundet, damit wir geheilt werden.
6 Wir hatten uns verirrt wie Schafe. Jeder kümmerte sich nur um seinen eigenen Weg. Aber der Herr lud all unsere Schuld auf ihn.
7 Er wurde misshandelt, aber er nahm es hin. Er sagte kein einziges Wort. Er blieb stumm wie ein Lamm, das man zum Schlachten bringt. Wie ein Schaf, das geschoren wird,
nahm er alles hin und sagte kein einziges Wort.
8 Er wurde verhaftet, vor Gericht gestellt und zur Hinrichtung geführt. Aber wen kümmert sein Schicksal? Er wurde abgeschnitten vom Land der Lebenden. Weil sein Volk schuldig war, traf ihn der Tod.
9 Man begrub ihn bei den Verbrechern, bei den Übeltätern fand er sein Grab. Dabei hatte er keine Gewalttat begangen, keine Lüge war ihm über die Lippen gekommen.
10 Es war der Plan des Herrn, ihn zu schlagen und leiden zu lassen. Er setzte sein Leben für andere ein und trug an ihrer Stelle die Schuld. Darum wird er viele Nachkommen haben und lange leben. Durch ihn führt der Herr seinen Plan zum Erfolg.
11 Nachdem er so viel erduldet hat, wird er sich wieder sattsehen am Licht. Mein Knecht kennt meinen Willen. Er ist gerecht und bringt vielen Gerechtigkeit.
Ihre Schuld nimmt er auf sich.
12 Darum belohne ich ihn: Mit vielen anderen gebe ich ihm Anteil an der Beute. Mit zahlreichen Leuten wird er sie sich teilen. Denn er hat sein Leben dem Tod preisgegeben
und ließ sich zu den Schuldigen zählen. Er trug die Sünden von vielen Menschen und trat für die Schuldigen ein.

BasisBibel. Altes und Neues Testament, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Mitwirkende
Pfarrerin Dorothea Marien (Liturgie)
Pfarrer Stefan Hradetzky (Predigt)
Konni Unterstein (Lesung)
Brigitte Schmid (Solovioline)
Klara Heiler (Violine)
Michael Paschwitz (Orgel)
Jonas Hradetzky (Bearbeitung und Schnitt)
Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Wir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:

Gründonnerstag
Audio-Gottesdienst am Gründonnerstag
“Bleibt hier und wacht mit mir!” Mit Jesus in Gethsemane
Pfarrerin Dorothea Marien und Team
38 Minuten

Ablauf und Timecodes
00:00 Glockenläuten
00:22 Begrüßung
01:10 Musik zur Einstimmung: J. S. Bach, Arioso
04:00 Bußgebet
05:23 J. S. Bach: „Erbarme dich“ aus der Matthäuspassion
10:58 Vergebung
11:11 Lesung Mt 26,26-32+36-45
12:53 Choral EG 91,1-2: Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken
14:23 Predigt „In Gethsemane“ – Teil 1
15:47 Bleibet hier und wachet mit mir
16:45 Predigt – Teil 2
18:41 Bleibet hier und wachet mit mir
19:39 Predigt – Teil 3
21:26 Bleibet hier und wachet mit mir
22:24 J.S. Bach Doppelkonzert d-moll, Largo
28:01 Fürbitten und Vater unser
31:48 Infos aus dem Gemeindeleben
32:50 Segen
33:08 Orgelnachspiel J.S.Bach: O Lamm Gottes unschuldig

Liedtext EG 700
Bleibet hier und wachet mit mir,
wachet und betet.
Bibeltext anzeigen

Matthäus 26,26-32+36-45

26 Als Jesus mit seinen Jüngern das Pessachmahl aß, nahm er das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.
27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach:
Trinkt alle daraus;
28 das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.
30 Danach, als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
36 Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete.
37 Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen.
38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet mit mir!
39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!
40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?
41 Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
42 Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!
43 Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf.
44 Und er ließ sie und ging wieder hin und betete zum dritten Mal und redete abermals dieselben Worte.
45 Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Mitwirkende
Pfarrerin Dorothea Marien
Richard Schuster (Lesung)
Brigitte Schmid (Solovioline)
und Klara Heiler (Violine)
Michael Paschwitz (Orgel)
Jonas Hradetzky (Bearbeitung und Schnitt)
Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
dorothea.marien [at] elkb.de

Predigt
Passioniert leben und glauben – oder: es war nicht immer einfach
Pfr. Stefan Hradetzky am 28. März
über Hebräer 11

17:00 Minuten

Bibeltext anzeigen
Hebräer 11 und 12 in Auswahl

1 Der Glaube ist ein Festhalten an dem, worauf man hofft – ein Überzeugtsein von Dingen, die nicht sichtbar sind.
2 Aufgrund ihres Glaubens hat Gott den Alten das gute Zeugnis ausgestellt.

7 Aufgrund seines Glaubens baute Noah eine Arche, um seine Familie zu retten. Gott hatte ihm ja eine Warnung zukommen lassen vor dem, was noch gar nicht zu sehen war. Und Noah gehorchte voller Ehrfurcht vor Gott. Durch seinen Glauben sprach Noah das Urteil über die Welt. Und er wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.

8 Aufgrund seines Glaubens gehorchte Abraham, als Gott ihn rief. Er brach auf zu einem Ort,den er als Erbe bekommen sollte. Und er zog fort, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.
9 Aufgrund seines Glaubens lebte er als Fremder in dem Land,das Gott ihm versprochen hatte – ein Land, das ihm fremd war. Er wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob,die Miterben derselben Verheißung waren.
10 Er wartete nämlich auf die Stadt,die auf festen Grundsteinen steht – die Stadt, die Gott selbst geplant und gegründet hat.

11 Aufgrund ihres Glaubens erhielt sogar Sara die Kraft, Mutter zu werden –obwohl sie keine Kinder bekommen konnte. Denn sie war schon zu alt. Aber sie hielt den für treu, der ihr das versprochen hatte.
12 Deshalb stammen von einem einzigen Mann so viele Nachkommen ab –noch dazu von einem,der schon zeugungsunfähig war. Sie wurden so zahlreich wie die Sterne am Himmel – wie der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann.

32 Was soll ich noch sagen? Mir fehlt die Zeit, auch noch von Gideon, Barak, Simson, Jiftach, David oder Samuel zu erzählen – oder gar von den Propheten.
33 Aufgrund ihres Glaubens haben sie Königreiche besiegt. Sie haben Gerechtigkeit geübt und erfahren, dass Gott seine Versprechen erfüllt. Löwen haben sie den Rachen gestopft
34 und gewaltiges Feuer gelöscht. Sie sind der Klinge des Schwertes entkommen. Wenn sie schwach waren, schenkte Gott ihnen Kraft. Sie wurden stark im Kampf und schlugen feindliche Heere in die Flucht.
35 Frauen bekamen ihre Toten als Auferstandene zurück. Andere ließen sich zu Tode foltern, ohne die angebotene Freilassung anzunehmen. Denn sie wollten etwas Besseres erlangen: die Auferstehung.
36 Wieder andere mussten Spott und Peitschenhiebe über sich ergehen lassen, ja sogar Fesseln und Gefängnis.
37 Sie wurden gesteinigt, zersägt und mit dem Schwert hingerichtet. Sie zogen in Schaf- und Ziegenfelle gekleidet umher – Not leidend, verfolgt und misshandelt.
38 Sie irrten durch Wüsten und Berge,durch die Höhlen und Schluchten des Landes. Dabei war die Welt es nicht wert, dass sie in ihr lebten.

1 Wir sind also von einer großen Mengen von Zeugen wie von einer Wolke umgeben. Darum lasst uns alle Last abwerfen, besonders die der Sünde, in die wir uns so leicht verstricken. Dann können wir mit Ausdauer in den Kampf ziehen, der vor uns liegt.

2 Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. Er ist uns im Glauben vorausgegangen und wird ihn auch zur Vollendung führen. Er hat das Kreuz auf sich genommen und der Schande keine Beachtung geschenkt. Dies tat er wegen der großen Freude, die vor ihm lag: Er sitzt auf der rechten Seite von Gottes Thron.
3 Denkt doch nur daran, welche Anfeindungen er durch die Sünder ertragen hat. Dann werdet ihr nicht müde werden und nicht den Mut verlieren.

BasisBibel. Altes und Neues Testament, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Weiterführendes Material
Das erwähnte Buch “Es war nicht immer einfach” gibt es auch auf Instagram und auf Facebook.
 
Die zitierte Lutherpredigt gibt es vollständig beim Gutenberg Projekt
Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de
Predigt anhören
Sehnsucht nach Leben
Pfr. Stefan Hradetzky am 21. März
im Gottesdienst PLUS
über Hiob 19

14:51 Minuten
Bibeltext anzeigen
Hiob 19, 6.13-14.19-27

6 So merkt doch endlich, dass Gott mir unrecht getan hat und mich mit seinem Jagdnetz umgeben hat. (…)
13 Er hat meine Brüder von mir entfernt, und meine Verwandten sind mir fremd geworden.
14 Meine Nächsten haben sich zurückgezogen, und meine Freunde haben mich vergessen. (…)
19 Alle meine Getreuen verabscheuen mich, und die ich lieb hatte, haben sich gegen mich gewandt.
20 Mein Gebein hängt nur noch an Haut und Fleisch, und nur das nackte Leben brachte ich davon.
21 Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich getroffen!
22 Warum verfolgt ihr mich wie Gott und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch?
23 Ach dass meine Reden aufgeschrieben würden! Ach dass sie aufgezeichnet würden als Inschrift,
24 mit einem eisernen Griffel und mit Blei für immer in einen Felsen gehauen!
25 Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben.
26 Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen.
27 Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Sketchnotes - grafische Notizen zum Gottesdienst
Sketchnotes zur PredigtGrafik: Regina Kleinknecht
Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de

Radio-Andachten “Gedanken zum Tag” von Jutta Liess

Informationen zur Sendung im Radio finden Sie hier

Die “Gedanken zum Tag” wurden im Programm von Radio Regenbogen gesendet. Leider hat die “Bayerischen Landeszentrale für neue Medien” aus nicht nachvollziehbaren Gründen diese und andere kirchliche Sendungen auf der Bayernwelle und der ISW bis auf weiteres zugunsten der dortigen kommerziellen Programme abgesetzt. Radio Regenbogen kämpft – auch gerichtlich – dafür, dass das Programm schon bald wieder On Air sein kann.

Die Sendereihe sowie Himmel und Erde und das Talkformat Sonntagsgast ist zur Zeit nur noch auf Radio Charivari Rosenheim und im Internet zu hören.

Zwischenzeitlich können unsere Hörer der Sendegebiete der Bayernwelle und der ISW die Sendungen auf dieser Seite und auf folgende Weise hören:

1. UKW: Im Dekanat Traunstein auf UKW teilweise über den Priener Sender (MHz 104.2) und Wasserburg (MHz100,6)

2. Im Livestream: Radio Charivari Livestream

3. Im Digitalradio: auf Radio Charivari DAB+ im Kanal 7 A (Sendezeiten für UKW, Livestream und Digitalradio)

4. Auf der Homepage von Radio Regenbogen

Von 13. bis 19. März erscheint hier täglich frisch eine neue Folge (nicht am Sonntag):

Samstag, 13. März: Dein Leben in sechs Sätzen

Montag, 15. März: Ab und raus in die Natur

Dienstag, 16. März: Vogelgezwitscher

Mittwoch, 17. März: Frühlingsblumen

Donnerstag, 18. März: Gott ist nicht unsichtbar

Freitag, 19. März: Wegweiser

 
Feedback
jlWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
jutta.liess [at] elkb.de

Gottesdienst
Meditationsgottesdienst
“Siehe, hier bin ich”
14. März
Pfarrerin Dorothea Marien
14:24 Minuten

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!
Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
dorothea.marien [at] elkb.de

Predigtthema
Jesus nachfolgen – was ist damit gemeint?
Pfr. Stefan Hradetzky am 7. März
über Epheser 5, 1-8a

12:29 Minuten

Bibeltext anzeigen
Epheser 5, 1-8a

So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch. Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört. Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung. Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – das sind Götzendiener – ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes. Lasst euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. Darum seid nicht ihre Mitgenossen. Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de
Predigtthema
Bild: L. Wesely
Predigtreihe Barmherzigkeit
Teil 5: Barmherzigkeit in der Paulusgemeinde
28. Februar
Pfarrerin Dorothea Marien
über Apg. 6, 1-7

26:30 Minuten
Bibeltext anzeigen
Apostelgeschichte 6, 1-7

1 In dieser Zeit wuchs die Gemeinde rasch. Dabei kam es zu Spannungen zwischen den einheimischen Juden mit hebräischer Muttersprache und denen, die aus dem Ausland zugezogen waren und Griechisch sprachen. Die Griechisch sprechenden Juden beklagten sich darüber, dass ihre Witwen bei der täglichen Versorgung benachteiligt würden.
2 Deshalb riefen die zwölf Apostel die ganze Gemeinde zusammen. »Es ist nicht richtig«, sagten sie, »wenn wir Lebensmittel verteilen müssen, statt Gottes Botschaft zu verkünden.
3 Darum, liebe Brüder und Schwestern, sucht in der Gemeinde nach sieben Männern mit gutem Ruf, die ihr Leben ganz vom Heiligen Geist bestimmen lassen und sich durch ihre Weisheit auszeichnen. Ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.
4 Wir selbst aber wollen nach wie vor unsere ganze Kraft dafür einsetzen, zu beten und Gottes Botschaft zu verkünden.«
5 Mit diesem Vorschlag waren alle einverstanden. Sie wählten Stephanus, einen Mann mit festem Glauben und erfüllt mit dem Heiligen Geist; außerdem Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus von Antiochia; dieser war früher einmal zum jüdischen Glauben übergetreten.
6 Diese sieben Männer wurden vor die Apostel gestellt, die für sie beteten und ihnen die Hände auflegten, um ihnen diese Aufgabe zu übertragen.
7 Die Botschaft Gottes aber wurde immer mehr Menschen verkündet. Vor allem in Jerusalem nahm die Zahl der Gläubigen stark zu. Unter ihnen waren viele jüdische Priester, die auf Gott gehört und zum Glauben an Jesus gefunden hatten.

Hoffnung für Alle® (Hope for All) © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®

Alle Folgen dieser Reihe ...

… finden Sie auf der Seite zur Predigtreihe.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
dorothea.marien [at] elkb.de

Predigtthema
Versuchung
Pfr. Stefan Hradetzky im Gottesdienst PLUS am 21. Februar
über 1. Mose 3,1–19

16:17 Minuten

Bibeltext anzeigen
1. Mose 3, 1-19

1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? 2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! 4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.

7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. 8 Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten. 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. 11 Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?

12 Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. 13 Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß. 14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang. 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

16 Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.

17 Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. 18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. 19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de
Valentinstag Predigt
“Den laden wir auch mal ein”
Abendandacht für Liebende am Valentinstag
Pfr. Stefan Hradetzky
über Joh. 2, 1-11

7:30 Minuten
Bibeltext anzeigen
Johannes 2, 1-11

1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de
Predigtthema
Bild: L. Wesely
Predigtreihe Barmherzigkeit
Teil 4: Barmherzigkeit – Die Bergpredigt bei Matthäus und Lukas.
14. Februar
Pfarrerin Dorothea Marien
über Mt. 25, 31-46

27:42 Minuten
Bibeltext anzeigen
Matthäus 25, 31-46

Jesus beschrieb seinen Zuhörern das Ende der Welt. Er sagte:
»Wenn der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Königsthron sitzen.
Alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt.
Die Schafe stellt er rechts von sich auf und die Ziegen links. Dann wird der König zu denen an seiner rechten Seite sagen:
›Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes Reich in Besitz, das er seit Erschaffung der Welt als Erbe für euch bereithält! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden sie, die nach Gottes Willen gelebt haben, fragen:
›Herr, wann bist du denn hungrig gewesen, und wir haben dir zu essen gegeben? Oder durstig, und wir gaben dir zu trinken? Wann warst du als Fremder bei uns, und wir haben dir Gastfreundschaft gewährt? Und wann hattest du nichts anzuziehen, und wir haben dir Kleider gebracht? Wann warst du denn krank oder im Gefängnis, und wir haben dich besucht?‹
Der König wird ihnen dann antworten:
›Das will ich euch sagen: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!‹

Alle Folgen dieser Reihe ...

… finden Sie auf der Seite zur Predigtreihe.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
dorothea.marien [at] elkb.de

Predigtthema
Wie Glaube wachsen kann
7. Februar 2021
Pfr. Stefan Hradetzky über Lukas 8, 4-15
14:01 Minuten

Bibeltext anzeigen
Lukas 8, 4-15

4 Eine große Volksmenge versammelte sich um Jesus, und aus allen Orten strömten die Leute zu ihm. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis:
5 »Ein Bauer ging aufs Feld, um seine Saat auszusäen. Während er die Körner auswarf, fiel ein Teil davon auf den Weg. Die Körner wurden zertreten, und die Vögel pickten sie auf.
6 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden. Die Körner gingen auf und vertrockneten schnell wieder, weil sie keine Feuchtigkeit hatten.
7 Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln. Die Disteln gingen mit auf und erstickten die junge Saat.
8 Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.Die Körner gingen auf und brachten hundertfachen Ertrag.« Dann rief Jesus noch: »Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.«
9 Da fragten ihn seine Jünger: »Was bedeutet dieses Gleichnis?«
10 Er antwortete: »Euch ist es geschenkt, das Geheimnis vom Reich Gottes zu verstehen. Aber die anderen Menschen erfahren davon nur in Gleichnissen. Denn sie sollen sehen, ohne etwas zu erkennen, und hören, ohne etwas zu verstehen.
11 Dies ist die Bedeutung des Gleichnisses: Die Saat ist das Wort Gottes.
12 Was auf den Weg fällt, steht für die Menschen, die das Wort hören. Aber dann kommt der Teufel. Er nimmt es wieder weg aus ihren Herzen,damit sie nicht glauben und gerettet werden.
13 Ein anderer Teil fällt auf felsigen Boden. Er steht für die Menschen, die das Wort hören und gleich mit Freude in sich aufnehmen. Aber es schlägt keine Wurzeln. Eine Zeit lang glauben sie. Doch sobald sie auf die Probe gestellt werden,wenden sie sich wieder ab.
14 Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln. Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören. Doch dann gehen sie fort. Sie ersticken in Sorgen, in Reichtum und den Freuden,die das Leben bietet. Daher bringen sie keinen Ertrag.
15 Aber ein Teil fällt auch auf guten Boden. Er steht für die Menschen, die das Wort mit offenem und bereitwilligem Herzen hören. Sie bewahren es und halten durch – und so bringen sie viel Ertrag.«

BasisBibel. Altes und Neues Testament, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Vertonung der Lesung aus Jesaja 55:

Beim Öffnen des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de
Predigtthema
Bild: L. Wesely
Predigtreihe Barmherzigkeit
Teil 3: Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
31. Januar
Pfarrerin Dorothea Marien über Mt. 5, 1-11
19:05 Minuten
Bibeltext anzeigen
Matthäus 5, 1-11

Als Jesus das Volk sah, ging er auf einen Berg.
Und er setzte sich, und seine Jünger kamen zu ihm.
Und Jesus lehrte sie und sprach:
Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig sind, die leiden;
denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen;
denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die nach der Gerechtigkeit hungert und dürstet;
denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind;
denn sie werden Gott schauen.
Selig sind, die Frieden stiften;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen wegen mir schmähen
und verfolgen und Böses über euch reden und dabei lügen.
Seid fröhlich und jubelt;
es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden.
Denn genauso haben sie die Propheten verfolgt,
die vor euch gelebt haben.
Amen

Alle Folgen dieser Reihe ...

… finden Sie auf der Seite zur Predigtreihe.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
dorothea.marien [at] elkb.de

Predigt online anhören
Rut und Noomi – eine besondere Freundschaft
24. Januar 2021
Pfr. Stefan Hradetzky über Rut 1, 1-19a
16:31 Minuten

Bibeltext anzeigen
Rut 1, 1-19a

1 Es war zu der Zeit,als Richter in Israel regierten. Wieder einmal herrschte Hunger im Land. Da verließ ein Mann die Stadt Betlehem in Juda. Er wollte mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen eine Zeit lang im Land Moab leben.
2 Der Mann hieß Elimelech und seine Frau hieß Noomi. Seine beiden Söhne hießen Machlon und Kiljon. Sie gehörten zur Großfamilie der Efratiter, die aus Betlehem im Land Juda kam. Sie gingen nach Moab und ließen sich dort nieder.
3 Und Elimelech, Noomis Mann, starb, und sie blieb übrig mit ihren beiden Söhnen.
4 Die nahmen sich moabitische Frauen; die eine hieß Orpa, die andere Rut. Und als sie ungefähr zehn Jahre dort gewohnt hatten,
5 starben auch die beiden, Machlon und Kiljon. Und die Frau blieb zurück ohne ihre beiden Söhne und ohne ihren Mann.
6 Da machte sie sich auf mit ihren beiden Schwiegertöchtern und zog aus dem Land der Moabiter wieder zurück; denn sie hatte erfahren im Moabiterland, dass der HERR sich seines Volkes angenommen und ihnen Brot gegeben hatte.
7 Und sie ging aus von dem Ort, wo sie gewesen war, und ihre beiden Schwiegertöchter mit ihr. Und als sie unterwegs waren, um ins Land Juda zurückzukehren,
8 sprach sie zu ihren beiden Schwiegertöchtern: Geht hin und kehrt um, eine jede ins Haus ihrer Mutter! Der HERR tue an euch Barmherzigkeit, wie ihr an den Toten und an mir getan habt.
9 Der HERR gebe euch, dass ihr Ruhe findet, eine jede in ihres Mannes Hause! Und sie küsste sie. Da erhoben sie ihre Stimme und weinten
10 und sprachen zu ihr: Wir wollen mit dir zu deinem Volk gehen.
11 Aber Noomi sprach: Kehrt um, meine Töchter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Wie kann ich noch einmal Kinder in meinem Schoße haben, die eure Männer werden könnten?
12 Kehrt um, meine Töchter, und geht hin; denn ich bin nun zu alt, um wieder einem Mann zu gehören. Und wenn ich dächte: Ich habe noch Hoffnung!, und diese Nacht einem Mann gehörte und Söhne gebären würde,
13 wolltet ihr warten, bis sie groß würden? Wolltet ihr euch einschließen und keinem Mann gehören? Nicht doch, meine Töchter! Mein Los ist zu bitter für euch, denn des HERRN Hand hat mich getroffen.
14 Da erhoben sie ihre Stimme und weinten noch mehr. Und Orpa küsste ihre Schwiegermutter, Rut aber ließ nicht von ihr.
15 Sie aber sprach: Siehe, deine Schwägerin ist umgekehrt zu ihrem Volk und zu ihrem Gott; kehre auch du um, deiner Schwägerin nach.
16 Rut antwortete: Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
17 Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der HERR tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden.
18 Als sie nun sah, dass sie festen Sinnes war, mit ihr zu gehen, ließ sie ab, ihr zuzureden.
19 So gingen die beiden miteinander, bis sie nach Bethlehem kamen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Statt Kollekte ...
freuen wir uns über eine Online-Spende.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine lebendige Gemeindearbeit und eine zukunftsfähige Gemeinschaft für Jung und Alt in der Paulusgemeinde – vielen Dank!

Feedback
Pfarrer Stefan HradetzkyWir lernen noch dazu und sind dankbar für Feedback per Email an:
stefan.hradetzky [at] elkb.de