Traunreut Gottesdienste online hören

Gottesdienste der Paulusgemeinde online anhören

... bis zum Audio-Gottesdienst am 7. Juni um 9:30 Uhr

 
PredigtthemaWir feiern 14-täglich Gottesdienste in der Kirche, dazwischen gibt es frische Audio-Gottesdienste online.

Der nächste Gottesdienst findet am Sonntag, 31. Mai um 9:30 Uhr in der Kirche statt.
 
Auch von den Gottesdiensten in der Kirche können Sie hier einen Mitschnitt der Predigt online anhören.

Gottesdienstplan anzeigen
Gottesdienst in der Pauluskirche (14-täglich): Begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte tragen Sie eine Maske und halten Sie 2 Meter Sicherheitsabstand ein.
Sie können weiterhin einen Live-Mitschnitt online anhören.
Pfarrer Stefan Hradetzky
Traunreut: Evangelische Pauluskirche Traunreut
Kirchenkaffee im Videochat
Online-Angebot zum Austausch innerhalb der Paulusgemeinde
Pfarrerin Dorothea Marien
Traunreut: Online auf https://www.evangelisch-traunreut.de/
Online: Gottesdienst zum Anhören (14-täglich): Einen frischen Kurzgottesdienst mit Predigt online hören.
https://www.evangelisch-traunreut.de/audio
Pfarrerin Dorothea Marien
Traunreut: Stadtgebiet Traunreut - bitte bleiben Sie zu Hause
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Gottesdienst in der Pauluskirche (14-täglich): Begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte tragen Sie eine Maske und halten Sie 2 Meter Sicherheitsabstand ein.
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Pfarrer Stefan Hradetzky
Traunreut: Evangelische Pauluskirche Traunreut

Predigtthema

Himmelfahrt

Pfarrerin Dorothea Marien
Apostelgeschichte 1, 4-11
24. Mai 2020
Audio-Gottesdienst
24:01 Minuten
 
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Lukas Thönißen)
00:22 J. C. F. Fischer: Präludium F-Dur (Michael Paschwitz)
01:23 Lesung: Apostelgeschichte 1, 4-11 / LUT (Klara Farkas)
03:38 Predigt (Pfarrerin Dorothea Marien)
14:16 Lied EG 123 (Michael Paschwitz)
16:11 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrerin Dorothea Marien)
20:20 Infos aus dem Gemeindeleben (Lukas Thönißen)
21:58 Segen (Pfarrerin Dorothea Marien)
22:26 J. S. Bach: Choralvorspiel Heut triumphieret Gottes Sohn (Michael Paschwitz)
Bearbeitung und Schnitt: Jonas & Stefan Hradetzky
Bibeltext anzeigen
Apostelgeschichte 1, 4-11

4 Und als er (Jesus) mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt;
5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.
6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?
7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat;
8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
9 Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen.
10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern.
11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Lied: EG 123, 1+6+9

Jesus Christus herrscht als König

1) Jesus Christus herrscht als König,
alles wird ihm untertänig,
alles legt ihm Gott zu Fuß.
Aller Zunge soll bekennen,
Jesus sei der Herr zu nennen,
dem man Ehre geben muß.

6) Jesus Christus ist der Eine,
der gegründet die Gemeine,
die ihn ehrt als teures Haupt.
Er hat sie mit Blut erkaufet,
mit dem Geiste sie getaufet,
und sie lebet, weil sie glaubt.

9) Ihnen steht der Himmel offen,
welcher über alles Hoffen,
über alles Wünschen ist.
Die geheiligte Gemeine
weiß, daß eine Zeit erscheine,
da sie ihren König grüßt.

Text: Philipp Friedrich Hiller (1755)

Feedback
Pfarrerin Dorothea MarienLive-Predigten schneiden wir schon länger mit, Audio-Gottesdienste sind für uns Neuland. Wir lernen noch dazu und freuen uns über Ihr konstruktives Feedback an: dorothea.marien [at] elkb.de

Wir feiern 14-täglich Gottesdienste in der Pauluskirche. Einen Live-Mitschnitt können Sie weiterhin sonntags online anhören. An den Sonntagen dazwischen laden wir Sie um 9:30 Uhr ein, einen Audio-Gottesdienst online mitzufeiern. Unser nächster Gottesdienst ist am 31. Mai um 9:30 Uhr in der Kirche.

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Archiv Audio-Gottesdienste

Predigtthema

Basics: Gebet

Pfarrer Stefan Hradetzy
Matthäus 6,5-15
17. Mai 2020
Live-Mitschnitt der Predigt
18:15 Minuten
 

Bibeltext anzeigen
Matthäus 6,5-15

5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.
7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.
15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Weiterführendes Material

“Pray where you are” – Song von Lost Dogs


© Standard Youtube-Lizenz, eingestellt von The Lost Dogs – Thema

In the submarines and tanks
In the S and Ls and banks
In the cancer wards, the prisons and the bars
On the earth and on the moon
In the closet, in your room
In the flop houses, the think tanks and the farms
To the salesman forever trying to sell
To the faithful daughter walking to the well

CHORUS
Oh, pray where you are
Pray where you are
In the fields and in the factories
There’s no limits, rules or boundaries
At work or school or driving in your car
Pray where you are

In the strip joints, in the church
On a desperate lost child search
On the airplanes and the backroads and the rails
On the blacktops, on the beach
Down a sewer and up a creek
In the penthouses, the gulags and the jails
To the criminal with no one left to con
To the movie star whose day has come and gone

CHORUS

To the junky with his back against the wall
To the lawman as he breaks another law
In the desert, off the shore
In peacetime and in war
In the pentagon, the court rooms and the malls
In the tents and in the caves
At the truckstops, by the graves
In our hopes and fears and struggles great and small
To the corner bum that no one seems to hear
To the president who prays for four more years

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Predigtthema

Auf Gnade gebaut

Pfarrerin Dorothea Marien
Matthäus 7, 24-29
10. Mai 2020
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Nina Dürschmidt)
00:39 J. S. Bach, Choralvorspiel Christ lag in Todesbanden (Michael Paschwitz)
01:50 Lesung: Matthäus 7, 24-29 / HFA (Christian Binder)
03:09 Predigt (Pfarrerin Dorothea Marien)
15:00 Lied EG 636 (Michael Paschwitz)
17:49 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrerin Dorothea Marien)
21:16 Infos aus dem Gemeindeleben (Nina Dürschmidt)
22:31 Segen (Pfarrerin Dorothea Marien)
23:00 Vincent Lübeck, Praeludium F-Dur (Michael Paschwitz)
Bearbeitung und Schnitt: Stefan Hradetzky

Bibeltext anzeigen
Matthäus 7, 24-29 (HFA)

24 »Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut.
25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist.
26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut.
27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.«

Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®

Liedtext EG 636

1) Ihr seid das Volk, das der Herr sich ausersehn.
Seid eines Sinnes und Geistes.
Ihr seid getauft durch den Geist zu einem Leib,

Ref.: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja

2) Ihr seid das Licht in der Dunkelheit der Welt,
ihr seid das Salz für die Erde.
Denen, die suchen, macht hell den schweren Weg.

Ref.: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja

4) Liebet einander, wie euch der Herr geliebt.
Er liebt euch bis zum Tode.
Er hat den Tod ein für alle Male besiegt.

Ref.: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja

Text: Nach biblischen Anklängen mündlich überliefert.
© Musikverlag Rudolf Slezak Hamburg

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Predigtthema

Mit Jesus verbunden bleiben

Lektorin Jutta Liess
Johannes 15, 1-9
3. Mai 2020
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Peter Hollmann)
00:20 François Couperin: Plein jeu. G-Dur (Michael Paschwitz)
01:50 Lesung: Johannes 15, 1-9 (Markus Schicker)
03:19 Predigt (Lektorin Jutta Liess)
12:53 Gitarrenstück: Ballade (Elena Rieser)
16:50 Infos aus dem Gemeindeleben (Peter Hollmann)
17:37 Fürbitten und Vaterunser (Lektorin Jutta Liess)
20:09 Wochenspruch und Segen (Lektorin Jutta Liess)
20:47 J. S. Bach: Gavotte D-Dur (Michael Paschwitz)
Bearbeitung und Schnitt: Jonas & Stefan Hradetzky

Bibeltext anzeigen
Johannes 15, 1-9 (HFA)

1 »Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Alle Reben am Weinstock, die keine Trauben tragen, schneidet er ab. Aber die Frucht tragenden Reben beschneidet er sorgfältig, damit sie noch mehr Frucht bringen.
3 Ihr seid schon gute Reben, weil ihr meine Botschaft gehört habt.
4 Bleibt fest mit mir verbunden, und ich werde ebenso mit euch verbunden bleiben! Denn eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Früchte tragen, sondern nur, wenn sie am Weinstock hängt. Ebenso werdet auch ihr nur Frucht bringen, wenn ihr mit mir verbunden bleibt.
5 Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten.
6 Wer ohne mich lebt, wird wie eine unfruchtbare Rebe abgeschnitten und weggeworfen. Die verdorrten Reben werden gesammelt, ins Feuer geworfen und verbrannt.
7 Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.
8 Wenn ihr viel Frucht bringt und euch so als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters sichtbar.
9 Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe!

Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®

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Predigtthema

Hoffnung, die mich wachsen lässt

Pfarrer Stefan Hradetzky
Psalm 100
26. April 2020
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Viktoria Ilz)
00:32 J. S. Bach, Choralvorspiel Erstanden ist der heilige Christ (Michael Paschwitz)
01:17 Lesung: Psalm 100 (Konrad Unterstein)
02:03 Predigt (Pfarrer Stefan Hradetzky)
09:46 Gitarrenstück: Murmures (Elena Rieser)
11:55 Infos aus dem Gemeindeleben (Viktoria Ilz)
12:49 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrer Stefan Hradetzky)
14:14 Wochenspruch und Segen (Pfarrer)
14:50 J. S. Bach, Choralvorspiel Christ ist erstanden (Michael Paschwitz)

Bibeltext anzeigen
Psalm 100 (LUT)

1 Ein Psalm zum Dankopfer. Jauchzet dem HERRN, alle Welt!
2 Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
3 Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
4 Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, / zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!
5 Denn der HERR ist freundlich, / und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Gott als Fels in den Psalmen
Immer wieder wird Gott in den Psalmen als Fels bezeichnet. Er ist ein fester Grund unserer Hoffnung. Durch Klick auf die Stellenangaben können Sie die Bibeltexte im Zusammenhang lesen:

Ps 18,3 HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!

Ps 18,32 Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN oder ein Fels außer unserm Gott?

Ps 18,47 Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels! Der Gott meines Heils sei hoch erhoben, …

Ps 19,15 Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes / und das Gespräch meines Herzens vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser.

Ps 28,1 Von David. Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige mir nicht, dass ich nicht, wenn du schweigst, gleich werde denen, die in die Grube fahren.

Ps 30,8 Denn, HERR, durch dein Wohlgefallen / hattest du mich auf einen starken Fels gestellt. Aber als du dein Antlitz verbargest, erschrak ich.

Ps 31,3 Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Ps 31,4 Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.

Ps 40,3 Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann;

Ps 42,10 Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich drängt?

Ps 62,3 Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde.

Ps 62,7 Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.

Ps 62,8 Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, / der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.

Ps 71,3 Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen kann, / der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg.

Ps 92,16 dass sie verkündigen, dass der HERR gerecht ist; er ist mein Fels und kein Unrecht ist an ihm.

Ps 144,1 Von David. Gelobt sei der HERR, mein Fels, der meine Hände kämpfen lehrt …

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Fürchte dich nicht

Fürchte dich nicht!

Pfarrerin Dorothea Marien
Mt. 28, 1-10
19. April 2020
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Luisa Gehrke)
00:28 J. S. Bach, Praeludium C-Dur aus lauter Osterfreude (Michael Paschwitz)
02:40 Lesung: Mt. 28, 1-10 (Astrid Straub)
05:27 Predigt (Pfarrerin Dorothea Marien)
14:10 Choral: Christ ist erstanden (EG 99)
15:50 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrerin Dorothea Marien)
20:32 Infos aus dem Gemeindeleben (Luisa Gehrke)
21:03 Segen (Pfarrerin Dorothea Marien)
21:29 Geigenstück: Sibelius, Andante Festivo for String Quartet (Pfarrerin Dorothea Marien et al.)

Bibeltext anzeigen
Matthäus 28, 1-10 (HFA)

1 Als der Sabbat vorüber war, gingen Maria aus Magdala und die andere Maria frühmorgens hinaus an das Grab. Es war Sonntag, der erste Tag der neuen Woche, und der Morgen begann gerade erst zu dämmern.
2 Plötzlich fing die Erde an zu beben. Ein Engel des Herrn war vom Himmel herabgekommen, hatte den Stein vor dem Grab beiseitegewälzt und sich daraufgesetzt.
3 Er leuchtete hell wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee.
4 Die Wachposten stürzten vor Schreck zu Boden und blieben wie tot liegen.
5 Der Engel wandte sich an die Frauen: »Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
6 Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat! Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.
7 Dann beeilt euch, geht zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Er wird euch nach Galiläa vorausgehen, und dort werdet ihr ihn sehen. Diese Botschaft soll ich euch ausrichten.«
8 Erschrocken liefen die Frauen vom Grab weg. Gleichzeitig erfüllte sie unbeschreibliche Freude. Sie wollten sofort den Jüngern alles berichten, was sie erlebt hatten.
9 Sie waren noch nicht weit gekommen, als Jesus plötzlich vor ihnen stand. »Seid gegrüßt!«, sagte er. Da fielen sie vor ihm nieder und umklammerten seine Füße.
10 Jesus beruhigte sie: »Fürchtet euch nicht! Geht, sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa kommen! Dort werden sie mich sehen.«

Hoffnung für Alle® (Hope for All)© 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.®

Liedtext EG 99
Christ ist erstanden
Von der Marter alle;
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
So wär die Welt vergangen;
seit dass er erstanden ist,
so lobn wir den Vater Jesu Christ‘.
Kyrieleis.

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja!
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Text: Bayern/Österreich 12. bis 15. Jh.

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Audio-Predigt Ostern Traunreut

Ostern: Nicht glauben, ausprobieren!

Pfarrer Stefan Hradetzky
1. Kor. 15, 19-26
12. April 2020
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Vogelgezwitscher (mit Aufnahmen XC539642 und XC531092 von Beatrix Saadi-Varchmin, Lizenzen: CC by-nc-sa/4.0
00:18 Eingangsgebete (Katharina Binder) und Osterrufe (Marion Bosold, Michael Paschwitz, Jutta Liess, Regina Kleinknecht)
01:13 Orgelstück: J. S. Bach, Ouvertüre Nr. 4 D-Dur (Michael Paschwitz)
02:39 Lesung: 1. Kor. 15, 19-26 (Corinna Dürschmidt)
05:07 Predigt (Pfarrer Stefan Hradetzky)
12:05 Gitarrenstück (Elena Rieser und Heinz Lichtmannegger)
14:32 Infos aus dem Gemeindeleben (Katharina Binder)
15:38 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrer Stefan Hradetzky)
17:21 Segen (Pfarrer Stefan Hradetzky)
17:50 Orgelstück: Malcolm Archer, Festival Finale (Michael Paschwitz)

Bibeltext anzeigen
1. Korinther 15, 19-26 (BasB)

12 Nun lautet die Verkündigung: »Christus wurde vom Tod auferweckt!« Wie können dann einige von euch sagen, »Es gibt keine Auferstehung der Toten«?
13 Wenn es nämlich keine Auferstehung der Toten gibt, dann wurde auch Christus nicht auferweckt.
14 Wenn aber Christus nicht auferweckt wurde, dann hat unsere Verkündigung keinen Sinn. Auch euer Glaube ist dann sinnlos.
15 Dann wäre es ja falsch, was wir über Gott bezeugen. Denn im Gegensatz zu dem, was er getan hätte, würden wir bezeugen: Er hat Christus auferweckt.
Aber er hätte ihn eben nicht auferweckt, wenn es gar keine Auferstehung der Toten gibt.
16 Denn wenn es richtig ist, dass Tote überhaupt nicht auferweckt werden,
dann wurde auch Christus nicht auferweckt.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt wurde, dann ist euer Glaube vergeblich. Dann seid ihr auch immer noch mit Schuld beladen.
18 Dann sind also auch die verloren, die im Vertrauen auf Christus gestorben sind.
19 Wenn wir nur für das jetzige Leben auf Christus hoffen, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.
20 Jetzt ist Christus aber vom Tod auferweckt worden, und zwar als Erster der Verstorbenen.
21 Denn ein Mensch hat den Tod gebracht. Deshalb bringt ein Mensch auch die Auferstehung der Toten.
22 Weil wir mit Adam verbunden sind, müssen wir alle sterben. Aber genauso werden wir alle lebendig gemacht, weil wir mit Christus verbunden sind.
23 Das geschieht für jeden nach dem Platz, den Gott für ihn bestimmt hat:
als Erster Christus. Danach, wenn Christus wiederkommt, alle, die zu ihm gehören.
24 Dann kommt das Ende: Christus übergibt Gott, dem Vater, die Herrschaft über sein Reich. Zuvor wird er alles vernichten, das seinerseits den Anspruch auf Herrschaft, Macht oder Wunderkräfte erhebt.
25 Denn Christus muss über sein Reich herrschen, bis »Gott alle seine Feinde zu Boden geworfen hat. Er macht sie zum Schemel für seine Füße.«
26 Der letzte Feind, den er vernichten wird, ist der Tod.

BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Weiterführendes Material

Das Jesus-Experiment
Mal angenommen, Sie könnten mit Gott reden oder Gott hätte Ihnen etwas zu sagen. Finden Sie heraus, was dran ist.

Auferstehung, … im Ernst?
Trotz Ostern – viele Menschen bezweifeln, dass Jesus wirklich leibhaft auferstanden ist. Ein kleiner multidisziplinärer Faktencheck.

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Karfreitag

Pfarrerin Dorothea Marien und Team
Johannes 19,16-30
9. April 2020
 
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Lukas Hradetzky)
00:42 Orgelstück: J. S. Bach, (Michael Paschwitz)
02:59 Lesung: Johannes 19, 16-30 (Richard Schuster)
06:27 Predigt (Pfarrerin Dorothea Marien)
17:36 Choral: O Haupt voll Blut und Wunden (Michael Paschwitz)
20:35 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrerin Dorothea Marien)
24:23 Infos aus dem Gemeindeleben (Lukas Hradetzky)
25:07 Segen (Pfarrerin Dorothea Marien)
26:57 Orgelstück: Franz Tunder, Praeludium in g-moll (Michael Paschwitz)

Bibeltext anzeigen
Johannes 19,16-30

16 Pilatus überantwortete ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde. Sie nahmen ihn aber,
17 und er trug selber das Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha.
18 Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.
19 Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König.
20 Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache.
21 Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden König, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der Juden König.
22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.
23 Die Soldaten aber, da sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch den Rock. Der aber war ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück.
24 Da sprachen sie untereinander: Lasst uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wem er gehören soll. So sollte die Schrift erfüllt werden, die sagt (Psalm 22,19): »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und haben über mein Gewand das Los geworfen.« Das taten die Soldaten.
25 Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena.
26 Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
27 Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
28 Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet.
29 Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten ihm den an den Mund.
30 Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Liedtext EG 85 anzeigen
1) O Haupt voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn,
o Haupt, zum Spott gebunden
mit einer Dornenkron, o Haupt,
sonst schön gezieret
mit höchster Ehr und Zier,
jetzt aber hoch schimpfieret:
gegrüßet seist du mir!

6) Es dient zu meinen Freuden
und tut mir herzlich wohl,
wenn ich in deinem Leiden,
mein Heil, mich finden soll.
Ach möcht ich, o mein Leben,
an deinem Kreuze hier
mein Leben von mir geben,
wie wohl geschähe mir!

8) Wenn ich einmal soll scheiden,
so scheide nicht von mir,
wenn ich den Tod soll leiden,
so tritt du dann herfür;
wenn mir am allerbängsten
wird um das Herze sein,
so reiß mich aus den Ängsten
kraft deiner Angst und Pein.

Text: Paul Gerhard 1656

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Pfarrerin Dorothea MarienLive-Predigten schneiden wir schon länger mit, Audio-Gottesdienste sind für uns Neuland.
Wir lernen noch dazu und freuen uns über Ihr konstruktives Feedback an: dorothea.marien [at] elkb.de
Traunreut Audio-Gottesdienst online

Gesalbt mit Liebe

Pfarrer Stefan Hradetzky und Team
Markus 12, 28-34
Palmsonntag, 5. April 2020
 
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Nina Dürschmidt)
00:42 Orgelstück: J. S. Bach, Es ist das Heil uns kommen her (Michael Paschwitz)
01:31 Lesung: Markus 14, 3-9 (Sara Erlandsson)
03:03 Predigt (Pfarrer Stefan Hradetzky)
10:35 Gitarrenmusik (Elena Rieser)
12:44 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrer Stefan Hradetzky)
15:19 Infos aus dem Gemeindeleben (Nina Dürschmidt)
16:34 Segen (Pfarrer Stefan Hradetzky)
16:56 Orgelstück: J. S. Bach, wir danken dir Herr Jesu Christ (Michael Paschwitz)

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Markus 14, 3-9

3 Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt.
4 Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls?
5 Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an.
6 Jesus aber sprach: Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.
7 Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit.
8 Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.
9 Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

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Traunreut Audio-Gottesdienst online

Gott und den Nächsten lieben

Pfarrerin Dorothea Marien und Team
Markus 12, 28-34
29. März 2020
 
 

Ablauf und Timecodes
00:00 Begrüßung (Tobias Hradetzky)
00:31 Orgelstück: Präludium von J. Rheinberger (Michael Paschwitz)
01:24 Lesung: Markus 12, 28-34 (Astrid Straub)
03:29 Predigt (Pfarrerin Dorothea Marien)
14:30 Choral: O Mensch bewein dein Sünde groß, EG 76 (Michael Paschwitz)
17:13 Fürbitten und Vaterunser (Pfarrerin Dorothea Marien)
21:15 Infos aus dem Gemeindeleben (Tobias Hradetzky)
22:54 Segen (Pfarrerin Dorothea Marien)
23:21 Geigenstück: Präludium aus der Suite # 1 für Soloinstrument von Johann Sebastian Bach (Pfarrerin Dorothea Marien)

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Markus 12, 28-34

Ein Schriftgelehrter war von Jesus beeindruckt.
Er ging zu ihm hin und fragte ihn:
»Welches ist von allen Geboten Gottes das höchste?«

Jesus antwortete:
»Dies ist das höchste Gebot:
»Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft.«
Genauso wichtig ist das andere Gebot:
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
Kein anderes Gebot ist wichtiger und größer als diese beiden.«

Darauf meinte der Schriftgelehrte:
»Richtig, mein Lehrer. Das ist wahr: Es gibt nur einen Gott und keinen anderen außer ihm. Ihn zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft und auch seinen Mitmenschen so zu lieben wie sich selbst, das ist viel mehr wert als all die Brandopfer und übrigen Opfer, die wir ihm bringen.«
Jesus sah, wie weise der Mann ihm geantwortet hatte, und sagte zu ihm:
»Du bist nicht weit von Gottes Reich entfernt.«

Liedtext EG 76 anzeigen
1) O Mensch, bewein dein Sünde groß,
darum Christus seins Vaters Schoß
äußert und kam auf Erden;
von einer Jungfrau rein und zart
für uns er hier geboren ward,
er wollt der Mittler werden.
Den Toten er das Leben gab
und tat dabei all Krankheit ab,
bis sich die Zeit herdrange,
dass er für uns geopfert würd,
trüg unsrer Sünden schwere Bürd
wohl an dem Kreuze lange.

2) So lasst uns nun ihm dankbar sein,
dass er für uns litt solche Pein,
nach seinem Willen leben.
Auch lasst uns sein der Sünde feind,
weil uns Gotts Wort so helle scheint,
Tag, Nacht danach tun streben,
die Lieb erzeigen jedermann,
die Christus hat an uns getan
mit seinem Leiden, Sterben.
O Menschenkind, betracht das recht,
wie Gottes Zorn die Sünde schlägt,
tu dich davor bewahren!

Text: Sebald Heyden um 1530

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Hoffnungsfreude

Pfarrer Stefan Hradetzky und Team
Jesaja 66, 10-14
22. März 2020
 
 

Ablauf und Timecodes

00:00 Begrüßung (Bettina Schuller)
00:43 Orgelstück J.S. Bach “Christe, Du Lamm Gottes” (Michael Paschwitz)
01:43 Lesung: Jesaja 66, 10-14 (Markus Schicker)
03:05 Predigt (Pfr. Stefan Hradetzky)
15:20 Fürbitten und Vaterunser (Pfr. Stefan Hradetzky)
17:39 Segen (Pfr. Stefan Hradetzky)
18:04 Infos aus dem Gemeindeleben (Bettina Schuller)
19:07 Orgelstück J.S. Bach “Da Jesus an dem Kreuze stund” (Michael Paschwitz)

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Jesaja 66, 10-14 (HFA)

10 Freut euch mit Jerusalem! Jubelt über diese Stadt, alle, die ihr sie liebt! Früher habt ihr um sie getrauert, doch jetzt dürft ihr singen und jubeln vor Freude.
11 Lasst euch von ihr trösten wie ein Kind an der Mutterbrust. Trinkt euch satt! Genießt die Pracht dieser Stadt!
12 Denn ich, der HERR, sage euch: Frieden und Wohlstand werden Jerusalem überfluten wie ein großer Strom. Ich lasse den Reichtum der Völker hereinfließen wie einen nie versiegenden Bach. Und an dieser Fülle dürft ihr euch satt trinken. In dieser Stadt werdet ihr euch wie Kinder fühlen, die ihre Mutter auf den Armen trägt, auf den Schoß nimmt und liebkost.
13 Ich will euch trösten wie eine Mutter ihr Kind. Die neue Pracht Jerusalems lässt euch den Kummer vergessen.
14 Wenn ihr das alles seht, werdet ihr wieder von Herzen fröhlich sein, und neue Lebenskraft wird in euch aufkeimen wie frisches Gras.« Dann zeigt der HERR seinen treuen Dienern, wie mächtig er ist; seine Feinde aber werden seinen Zorn spüren.

Hoffnung für Alle (Hope for All) © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.

Weiterführendes Material

Jesaja 56-66: Gott verheißt eine Zeit des Heils
Sonntags-Challenge: Lies den letzten Teil des Jesajabuches im Zusammenhang

Matthias Horx: “Das ist ein historischer Moment”
Denkanstöße eines Zukunftsforschers für die Zeit nach der Krise

“Corona-Pandemie wird die Welt verändern”
Interview mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Achtet aufeinander
Nächstenliebe in Zeiten von Corona

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Pfarrer Stefan HradetzkyLive-Predigten schneiden wir schon länger mit, dieser sehr spontan improvisierte Audio-Gottesdienst war für uns Neuland.
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Audio-Archiv mit früheren Predigten:

Predigtthema

I want it all and I want it now

Pfarrer Stefan Hradetzky
Psalm 23
Gehalten am 15. März 2020
im Gottesdienst PLUS
Länge 14:51 Minuten
 
 

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Psalm 23

1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Weiterführendes Material

Videoclip zum Thema Selbstregulation

Süßigkeiten-Experiment: Welche Kinder können widerstehen? | Quarks

© Standard Youtube-Lizenz, eingestellt von Quarks

Kanzelabkündigung des Landesbischofs für Sonntag 15. März 2020

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das
für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?

Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche
müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden
körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?

Sie haben es vermutlich in der Presse gelesen: wir haben die konstituierende Tagung der neuen Landessynode vom 22.-26. März in Bayreuth schweren Herzens bis auf Weiteres verschoben. Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus. Auch andere kirchliche Veranstaltungen und große Gottesdienste müssen abgesagt werden. Auch bei Ihnen in den Gemeinden werden die damit verbundenen schwierigen Abwägungen zu treffen sein.

Auch in unserem persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit, von der Paulus spricht. Die Liebe drängt nach der Umarmung oder
zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung.
Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.

Wenn wir jetzt unerwartet mehr Zeit haben durch abgesagte Veranstaltungen oder weil wir zuhause bleiben müssen, dann können wir sie nutzen für Besinnung, Gebet,
Psalmenmeditation, Auftanken und Gemeinschaft mit lieben Menschen.

Wir denken an die Menschen, die gesundheitlich mit den Folgen des Virus kämpfen. Wir denken auch an die Menschen, die spürbar unter den wirtschaftlichen
Konsequenzen Virus zu leiden haben. Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Geschäftsleute bangen um das wirtschaftliche Überleben.

Für sie alle und für uns selbst wollen wir beten: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern
kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht
gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um
Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.

Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Landesbischof

Predigtthema

Das neue Leben in Christus

Pfarrerin Dorothea Marien
Römer 5, 1-11
Gehalten am 8. März 2020
Länge Minuten
 
 

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Römer 5, 1-11 (HFA)

1 Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
2 Er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen, auf das wir uns jetzt gründen. Und mehr noch: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. Diese Hoffnung erfüllt uns mit Freude und Stolz.
3 Doch nicht nur dafür sind wir dankbar. Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig,
4 Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum stärkt unsere Hoffnung.
5 Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.
6 Diese Liebe zeigt sich darin, dass Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben ist. Als wir noch hilflos der Sünde ausgeliefert waren, hat er sein Leben für uns gegeben.
7 Kaum jemand würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn dieser schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz besonders gütigen Menschen opfert.
8 Gott aber beweist uns seine große Liebe gerade dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.
9 Schon jetzt sind wir von Gott angenommen, weil Jesus Christus sein Blut für uns vergossen hat. Und erst recht werden wir am kommenden Gerichtstag durch ihn vor Gottes Zorn gerettet.
10 Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt.
11 Doch das ist nicht der einzige Grund unserer Freude: Wir loben Gott und danken ihm durch unseren Herrn Jesus Christus, der uns schon jetzt mit Gott versöhnt hat.

Hoffnung für Alle (Hope for All) © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.

Predigtthema

Skandal im Paradies

Pfarrer Stefan Hradetzky
1. Mose 3
Gehalten am 1. März 2020
Länge 19 Minuten
 
 

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1. Mose 3 (ELB)

1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen?
2 Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir;
3 aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt!
4 Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
5 Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.
6 Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.
7 Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
8 Und sie hörten die Stimme Gottes, des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht Gottes, des HERRN, mitten zwischen den Bäumen des Gartens.
9 Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?
10 Da sagte er: Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich.
11 Und er sprach: Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen?
12 Da sagte der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß.
13 Und Gott, der HERR, sprach zur Frau: Was hast du da getan! Und die Frau sagte: Die Schlange hat mich getäuscht, da aß ich.
14 Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!
15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.
16 Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen!
17 Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: Du sollst davon nicht essen! – so sei der Erdboden deinetwegen verflucht: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens;
18 und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen!
19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!
20 Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, denn sie wurde die Mutter aller Lebenden.
21 Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell und bekleidete sie.
22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!
23 Und Gott, der HERR, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus, den Erdboden zu bebauen, von dem er genommen war.
24 Und er trieb den Menschen aus und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.

Revidierte Elberfelder Bibel (Rev. 26) © 1985/1991/2008 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten

Jesaja 61,10a (LUT)

Meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet.

Predigtthema

Dein Wunsch -- was soll Jesus für dich tun?

Pfr. Stefan Hradetzky
Lukas 18, 31-43
Gehalten am 23. Februar 2020
Länge 11:06 Minuten
 

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Lukas 18, 31-43

31 Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.
32 Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespien werden,
33 und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er auferstehen.
34 Sie aber begriffen nichts davon, und der Sinn der Rede war ihnen verborgen, und sie verstanden nicht, was damit gesagt war.
35 Es begab sich aber, als er in die Nähe von Jericho kam, dass ein Blinder am Wege saß und bettelte.
36 Als er aber die Menge hörte, die vorbeiging, forschte er, was das wäre.
37 Da berichteten sie ihm, Jesus von Nazareth gehe vorbei.
38 Und er rief: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!
39 Die aber vornean gingen, fuhren ihn an, er solle schweigen. Er aber schrie noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner!
40 Jesus aber blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn:
41 Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann.
42 Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen.
43 Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das es sah, lobte Gott.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Predigtthema

Geld -- was sagt die Bibel dazu?

Pfarrer Stefan Hradetzky
2. Kor. 9, 6-15
Gehalten am 16. Februar 2020 im Gottesdienst PLUS
Länge 24:21 Minuten
 
 

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2. Kor. 9, 6-15 (HFA)

6 Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten.
7 So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt.
8 Er kann euch so reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ihr zu jeder Zeit alles habt, was ihr braucht, und mehr als das. So könnt ihr auch noch anderen auf verschiedenste Art und Weise Gutes tun.
9 Schon in der Heiligen Schrift heißt es ja von dem Mann, den Gott reich beschenkt hat: »Großzügig schenkt er den Bedürftigen, was sie brauchen; auf seine Barmherzigkeit kann man immer zählen.«
10 Gott aber, der dem Sämann Saat und Brot schenkt, wird auch euch Saatgut geben. Er wird es wachsen lassen und dafür sorgen, dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.
11 Ihr werdet alles so reichlich haben, dass ihr unbesorgt weitergeben könnt. Wenn wir dann eure Gabe überbringen, werden viele Menschen Gott dafür danken.
12 Eure Gabe hätte demnach zwei gute Auswirkungen: Sie wäre nicht nur eine Hilfe für die notleidenden Christen in Jerusalem, sie würde auch bewirken, dass viele Menschen Gott danken.
13 Durch eure Unterstützung zeigt sich, wie sich euer Glaube bewährt. Dann werden die Beschenkten Gott loben, weil ihr euch so treu zur rettenden Botschaft von Christus bekennt und so bereitwillig mit ihnen und mit allen anderen teilt.
14 Sie werden für euch beten und wären gern mit euch zusammen, weil sich an euch die Gnade Gottes auf so wunderbare Weise gezeigt hat. 15 Wir aber danken Gott für seine unaussprechlich große Gabe.

Hoffnung für Alle (Hope for All) © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.

Weiterführendes Material

Beamerfolien zur Predigt

Weiterführende Links

Macht Geld glücklich? Bis 60.000 Euro – aber nicht lange
Interessanter Artikel auf karrierebibel.de

Müll Schwerpunkt: Leben im Wegwerfmodus
Zeit.de Themendossier u.a. über überflüssige Einkäufe

Schuldnerberatung der Diakonie Traunstein
Kostenloses Beratungsangebot für überschuldeten Personen bei finanziellen, haushalterischen und sozialen Fragen.

Allgemeine Sozialberatung der Diakonie Traunstein
Kostenloses Beratungsangebot bei Fragen und Schwierigkeiten im sozialen Bereich

Wege aus der privaten Schuldenfalle
Artikel von jesus.ch mit konkreten Tipps zum Schuldenabbau

Luther im Großen Katechismus zur Auslegung des 1. Gebots

“Das muss ich ein wenig grob ausstreichen, dass mans verstehe und merke an gemeinen Exempeln des Widerspiels. Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles genug, wenn er Geld und Gut hat, verlässt und brüstet sich darauf so steif und sicher, dass er auf niemand etwas gibt. Siehe, dieser hat auch einen Gott, der heißt Mammon, das ist Geld und Gut, darauf er all sein Herz setzt, welches auch der allergewöhnlichste Abgott ist auf Erden. Wer Geld und Gut hat, der weiß sich sicher, ist fröhlich und unerschrocken, als sitze er mitten im Paradies; und wiederum, wer keins hat, der verzweifelt und verzagt, als wisse er von keinem Gott. Denn man wird ihrer gar wenig finden, die guten Mutes sind, nicht trauern noch klagen, wenn sie den Mammon nicht haben; es klebt und hängt der Natur an bis in die Grube. Also auch, wer darauf traut und trotzt, dass er große Kunst, Klugheit, Gewalt, Gunst, Freundschaft und Ehre hat, der hat auch einen Gott, aber nicht diesen rechten, einigen Gott. Das siehst du abermal dabei, wie vermessen, sicher und stolz man ist auf solche Güter, und wie verzagt, wenn sie nicht vorhanden oder entzogen werden. Darum sage ich abermal, dass die rechte Auslegung dieses Stückes sei, dass einen Gott haben heißt: etwas haben, darauf das Herz gänzlich traut.”

Predigtthema

Warum es Mut braucht, Christ zu sein

Pfarrer Stefan Hradetzky
Kolosser 3, 1-17
Gehalten am 19. Januar 2020
im Gottesdienst PLUS
Länge 19:29 Minuten
 

Bibeltext anzeigen

Kolosser 3, 1-17 (HFA)

1 Wenn ihr nun mit Christus zu einem neuen Leben auferweckt worden seid, dann richtet euch ganz auf Gottes himmlische Welt aus. Seht dahin, wo Christus ist, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite.
2 Ja, richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht.
3 Denn für sie seid ihr gestorben, aber Gott hat euch mit Christus zu neuem Leben auferweckt, auch wenn das jetzt noch verborgen ist.
4 Doch wenn Christus, euer Leben, erscheinen wird, dann wird jeder sehen, dass ihr an seiner Herrlichkeit Anteil habt.
5 Also trennt euch ganz entschieden von einem Lebensstil, wie er für diese Welt kennzeichnend ist! Trennt euch von sexueller Unmoral und Ausschweifungen, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht!
6 Gerade mit einem solchen Verhalten ziehen die Menschen, die Gott nicht gehorchen wollen, seinen Zorn auf sich.
7 Auch ihr habt früher so gelebt und habt euch von diesen Dingen beherrschen lassen.
8 Aber jetzt ist es Zeit, das alles abzulegen. Lasst euch nicht mehr zum Zorn und zu Wutausbrüchen hinreißen. Schluss mit aller Bosheit! Redet nicht schlecht übereinander und beleidigt niemanden!
9 Hört auf, euch gegenseitig zu belügen. Ihr habt doch euer altes Leben mit allem, was dazugehörte, wie alte Kleider abgelegt.
10 Jetzt habt ihr neue Kleider an, denn ihr seid neue Menschen geworden. Gott ist beständig in euch am Werk, damit ihr immer mehr seinem Ebenbild entsprecht, nach dem er euch geschaffen hat. So habt ihr Gemeinschaft mit Gott und versteht immer besser, was ihm gefällt.
11 Dann ist unwichtig, ob einer Grieche oder Jude ist, beschnitten oder unbeschnitten, ob er aus einem anderen Kulturkreis oder aus einem Nomadenvolk stammt, ob er ein Sklave oder Herr ist. Wichtig ist einzig und allein Christus, der in allen lebt.
12 Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.
13 Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand euch Unrecht getan hat. Denn auch Christus hat euch vergeben.
14 Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet.
15 Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, in Frieden miteinander zu leben; ihr gehört ja alle zu dem einen Leib von Christus. Dankt Gott dafür!
16 Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren!
17 All euer Tun – euer Reden wie euer Handeln – soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken.

Hoffnung für Alle (Hope for All) © 1983,1996, 2002, 2009, 2015 by Biblica, Inc.

Weiterführendes Material

Gott hat ein Ziel für mich
Interview mit Giulio auf jesus.ch

Wikipedia: Schiefer Turm von Pisa
Details zur Baugeschichte und dem “unsichtbaren Untergrund”

Wikipedia: Christ
Allgemeine Definition

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