Initiative: Zeit zum Aufstehen

Zeit zum Aufstehen
Namhafte Vertreter christlicher Werke und Verbände laden alle Christen in unserem Land dazu ein, sich mit der Initiative Zeit zum Aufstehen auseinanderzusetzen und deren Impuls für die Zukunft der Kirche weiterzutragen.

Zeit zum Aufstehen – worum geht es?

Wir wissen um die vielfältigen Herausforderungen, vor denen Kirche und Gesellschaft heute stehen. Wir sehen und teilen die Sehnsucht vieler Menschen nach Glück und gelingenden Beziehungen, nach Versöhnung und nach Trost.

Wir sind erfüllt von der Hoffnung, dass das Evangelium von Jesus Christus auch heute die Kraft hat, Menschen zu verwandeln und das Zusammenleben in unserem Land zu gestalten und zu heilen.

Andererseits stellen wir mit Sorge fest: In zentralen Aussagen unseres Glaubens haben wir als Christen die eigene Muttersprache verlernt, ohne die wir nicht mehr das sagen können, was nur wir sagen können. Und was in unserer Gesellschaft heute neu angesagt gehört.

Mit einer gemeinsamen Initiative, die die Grundlagen unseres Glaubens neu in die Mitte rückt, wollen wir deshalb mit diesem Aufruf dem Evangelium in unseren Tagen eine kräftige Stimme geben. Zugleich wollen wir auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen. Beides tun wir aus Liebe, aus Sorge und Hoffnung für unsere Kirchen in unserem Land.

Wir laden alle Christinnen und Christen in unserem Land dazu ein, diese Initiative für die Zukunft der Kirche zu unterstützen und mit ihrer Unterzeichnung den Impuls weiterzutragen.

Presseerklärung der Landeskirche zum verkaufsoffenen Sonntag am Totensonntag

Figur an einem Grab auf dem Friedhof in Hannover-Stˆcken am 06.10.2010.

Keine Geschäftsöffnung am Totensonntag!
Landeskirchenrat: Ernster Charakter des Stillen Tages muss gewahrt bleiben

Der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern weist darauf hin, dass örtliche Marktveranstaltungen und geöffnete Geschäfte am Totensonntag (der Sonntag vor dem 1. Advent) dem ernsten Charakter dieses Tages widersprechen. Der Totensonntag gehört zu den neun Stillen Tagen im Jahr, deren ernster Charakter vom bayerischen Feiertagsgesetz besonders geschützt wird. Der Toten- oder Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Im Zentrum des Gottesdienstes an diesem Tag stehen das Totengedenken und der Ausblick auf das ewige Leben.

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Pfarrer Stefan Hradetzky stellt sich vor

Pfarrer Stefan HradetzkyIm September 2012 bin ich mit meiner Frau Christine und unseren vier Kindern ins evangelische Pfarrhaus in Traunreut eingezogen. Vorher war ich sechseinhalb Jahre lang in der Kirchengemeinde Rosenheim und davor zweieinhalb Jahre als Vikar in Oberhaching tätig.

Zum Glauben und zur Kirche bin ich als Jugendlicher durch den Konfirmandenunterricht gekommen. Danach habe ich mich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit meiner damaligen Gemeinde engagiert und in einer christlichen Rockband gespielt. Der Glaube und die Menschen sind mir dabei so wichtig geworden, dass ich mich schon früh entschieden habe, Pfarrer zu werden. „Angesteckt“ hat mich die Erfahrung, dass Gott etwas mit mir und meinem Leben zu tun haben möchte. Bis heute habe ich diese Lebendigkeit und Kraft Gottes immer wieder wohltuend und herausfordernd erlebt. Ich möchte anderen Mut machen, sich auf das Abenteuer des Glaubens einzulassen und eigene Erfahrungen mit Gott zu machen.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten zusammen mit meiner Familie in der Natur. Weit weg vom Schreibtisch kann ich mich am besten entspannen. Gerne gehe ich auch in die Berge, manchmal bin ich schon am frühen Morgen unterwegs oder übernachte unter freiem Himmel. Das kann ich gut mit meinem Hobby, der Naturfotografie verbinden.

Ich freue mich sehr, meine musikalischen Erfahrungen in die Gemeinde einbringen zu können. Ich liebe es, mit anderen zusammen Musik für Gott zu machen und ihn mit modernen Liedern zu loben, wie wir es in der Gemeindeband, im Gottesdienst PLUS und im Alphakurs tun.

Es grüßt Sie herzlich
Pfarrer Stefan Hradetzky
 

Online-Presseartikel zum Thema:
Südost-News vom 25.09.2012: Traunreut reicht dem neuen evangelischen Pfarrer die Hand