Am 31. Oktober ist Reformationstag

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Am 31. Oktober ist Reformationstag. Wir denken an das Wirken Martin Luthers zurück, der 1517 durch die Veröffentlichung seiner 95 Thesen viele Missstände in der Kirche offenlegte und zu einer Reform aufrief. Ob Martin Luther die Thesen direkt an die Kirchentüre der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte, ist nicht ganz sicher – Tatsache ist jedoch, dass Martin Luther mit seinen 95 Feststellungen wichtige Impulse gab, die eine große Wirkung entfalteten. Sie lassen sich durch vier wichtige Eckpunkte zusammenfassen, die bis heute das Fundament des evangelischen Glaubens sind:

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Für uns gestorben – die Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi

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Foto: “Hochfelln-Gipfelkreuz” via flickr by MEINE HEIMAT [Chiemgau] (Lizenz: CC BY-ND 2.0)

Das Kreuz steht für das Christentum. Es ist Symbol für alles, was christlicher Glaube und christliche Kirche bedeuten. Schon der Apostel Paulus wollte nichts anderes verkündigen als das »Wort vom Kreuz« (1. Kor 1,18), wohl wissend um das Ärgernis und die Torheit dieses Wortes. Von allem Anfang an sorgte es für Diskussion und Streit – durch Kritiker von außen, aber auch oft in der Kirche selbst. Der Streit führt zurück auf die Frage nach dem, worum es beim Kreuz geht: den Glauben, dass in Kreuz und Auferstehung Jesu Gott selbst dem Menschen auf heilvolle Weise nahegekommen ist.

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Grundlagentext der EKD
Volltext und Download hier

Mit Blick auf das Jubiläum »500 Jahre Reformation 2017« hat der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) einen Grundlagentext mit dem Titel “Für uns gestorben” herausgegeben. Dieses Buch ist nicht nur an Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche adressiert, sondern ist ein Gesprächsangebot an alle, die nach Bedeutung und Sinngehalt des christlichen Glaubens fragen, auch dann, wenn sie diesen nicht teilen oder ihm sogar ablehnend gegenüberstehen.

Das Kreuz ist das christliche Zeichen der Menschenfreundlichkeit Gottes und der Versöhnung der Welt. Das macht seine Aktualität aus und hat politische Sprengkraft. Es darf aus christlicher Sicht keinen Zweifel geben, dass jegliche Menschenfeindlichkeit — sei es im Namen wiedererwachender Nationalismen oder auch im Zuge wachsender Konflikte zwischen den Religionen — inakzeptabel und unvereinbar mit dem christlichen Glauben ist. Man muss dazu nur die Worte im Philipperbrief des Apostels Paulus lesen, die auf den berühmten Hymnus über die Selbstentäußerung Jesu Christi am Kreuz hinführen.

»Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus entspricht. Er, der in göttlicher Gestalt war… erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz« (Phil 2,1-8)

Quelle: EKD

Das Büchlein kann man hier als PDF kostenlos herunterladen oder im Buchhandel oder auch im Pfarramt erwerben. Der vollständige Text kann kapitelweise auch auf der Seite der EKD nachgelesen werden.

November-Impuls

Glaube braucht GemeinschaftWo wohnt Gott?

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
(Ezechiel 37,27)

Von meiner Konfirmandenzeit erwartete ich nicht viel. Höchstens peinliche Langweile im Stuhlkreis. Der Glaube an Gott – ein Märchen für Verlierer, dachte ich damals. Aber es kam anders. Überrascht entdeckte ich, dass nicht wir zu Gott kommen müssen, sondern dass er längst zu uns gekommen ist. Die Distanz zu ihm, die ich von mir aus nicht überwinden konnte und wollte, hat er längst überwunden, als er in Jesus Christus Mensch wurde, am Kreuz starb und auferstanden ist.

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Konfi 3: Kinder wurden gesegnet

Konfi 3 in Traunreut
Zwölf Kinder feierten am 2. Juli 2017 in der Paulusgemeinde Traunreut den Abschluss ihres Konfi3-Kurses mit einem Segnungsgottesdienst.

Konfi 3

Seit Oktober haben sie zusammen mit Religionspädagogin Christine Hradetzky und Helfern aus der Elternschaft die Themen Taufe, Abendmahl und Bibel mit allen Sinnen entdeckt.

Nach der Segnung durch Pfarrerin Dorothea Marien nahmen sie an der Feier des Abendmahls teil. Der Gottesdienst, der wegen der Kirchenrenovierung im katholischen Pfarrsaal stattfand, wurde von der Gemeindeband mit modernen Liedern begleitet. Die Kinder hatten sichtlich Freude an ihrem Fest.

Konfi 3

“Konfi drei” ist ein vorgezogener Teil des Konfirmandenunterrichts in der dritten Klasse, parallel zur katholischen Erstkommunion. Der nächste Kurs startet im Herbst 2017 mit einem Elternabend. Nähere Informationen finden Sie hier.

Fotos: Markus Schicker
 

Rund um die Taufe

Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu den Taufinformationen der Landeskirche zu gelangen
Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu den Taufinformationen der Landeskirche zu gelangen

Die Taufe ist ein Familienfest und gleichzeitig ein Fest der Gemeinde, bei dem der Getaufte in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wird.

Deshalb feiern wir Taufen im Sonntagsgottesdienst oder einmal monatlich samstags im Rahmen eines Taufgottesdienstes. Maximal können drei Familien in einen “Taufsamstag” aufgenommen werden.

Taufgottesdienst Pfarrer Stefan Hradetzky
Traunreut: Evangelische Pauluskirche Traunreut
Taufgottesdienst Pfarrerin Dorothea Marien
Traunreut: Evangelische Pauluskirche Traunreut
 
Egal ob Sonntag oder Samstag: Wir gehen auf jeden Täufling individuell ein und nehmen uns für jede Familie Zeit für ein persönliches Vorbereitungsgespräch. Im Pfarramt können Sie sich erkundigen, bei welchen Terminen die Teilnahme noch möglich ist.

Wir bitten Sie, im Pfarramt die Taufanmeldung auszufüllen. Sie bekommen dabei eine Taufmappe mit ersten Informationen. Der zuständige Pfarrer meldet sich umgehend bei Ihnen und vereinbart mit Ihnen ein persönliches Taufgespräch.

Im Vorfeld des Taufgesprächs sollten Sie sich Gedanken machen, wer das Patenamt für das Kind übernehmen soll. Bei einer Kindertaufe wird mindestens ein Pate benötigt. Pate kann sein, wer der evangelischen Kirche angehört oder nachweislich Mitglied einer anderen Kirche des Arbeitskreises christlicher Kirchen (ACK) ist (z.B. katholische Kirche oder Freikirche wie Baptisten, Methodisten – siehe Liste der christlichen ACK-Kirchen). Zumindest ein Pate sollte wenn möglich evangelisch sein.

Falls Sie Mitglied unserer Gemeinde sind und bei einer Taufe außerhalb unserer Gemeinde selbst Patin oder Pate werden, können Sie die erforderliche Patenbescheinigung hier online anfordern.
 
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat auf ihrer Internetseite eine sehr gelungene Informationsseite zum Thema Taufe veröffentlicht. Interaktiv kann man sich dort über viele Einzelheiten rund um das Tauffest informieren:
Zur Taufseite der Landeskirche.

Für die religiöse Erziehung Ihres Kindes sind zunächst Sie als Eltern verantwortlich. Darum wird von Ihnen bei der Taufe Ihres Kindes das Versprechen erwartet, ihr Kind christlich zu erziehen und ihm zu helfen, in den Glauben und in die Gemeinde hineinzuwachsen. Denn Taufe und Glaube gehören zusammen. Wir unterstützen Sie gerne darin, Ihrem Kind den christlichen Glauben näher zu bringen.

Wenn Sie sich als Erwachsener taufen lassen möchten, benötigen Sie nicht unbedingt Paten. Voraussetzung ist aber eine Einführung in den christlichen Glauben in Form eines Taufunterrichtes. Im persönlichen Gespräch bereiten wir Sie auf den besonderen Moment Ihrer Taufe vor und klären alle Fragen, die Sie beschäftigen. Wir empfehlen Ihnen als Vorbereitung die Teilnahme an einem unserer Glaubenskurse.

Getauft sein heißt: Mit anderen im Glauben wachsen
Kindergottesdienst Traunreut
In unseren besonderen Kindergottesdiensten erleben schon kleine Kinder, welche Bedeutung Gott für Ihr Leben hat. Sie sind ideal, um gleich nach der Taufe anzuknüpfen. Mehr Infos finden Sie hier: Immer ein Highlight: Gottesdienste für Kinder

Wir laden auch Sie als Eltern und Paten ein, in unserer Kirchengemeinde über die Fragen des Lebens nachzudenken und Ihrem Glauben Wurzeln zu geben. Mehr über unsere Gottesdienste, Glaubenskurse und Kleingruppen finden Sie hier auf unserer Homepage. Für Kinder und Familien bieten wir ein vielfältiges Programm.

Kirche im Wohnzimmer: Was sind Hauskreise?

Hauskreis

Kirche muss nicht immer am Sonntagmorgen oder im Gemeindehaus stattfinden. Die ersten Christen haben sich in privaten Häusern getroffen, um Gemeinschaft und Glauben zu leben (vgl. Apostelgeschichte 2). Bis heute gibt es solche “Hauskreise” – Kleingruppen der Kirchengemeinde, die sich in privaten Häusern treffen.

Hauskreise sind eine gute Möglichkeit für Menschen, die Gemeinschaft suchen und gerne mit anderen gemeinsam in der Bibel lesen, über Lebens- und Glaubensfragen reden, mit anderen beten möchten und füreinander und für andere da sein wollen.

Hauskreise eröffnen Freiräume, um eigene Gaben zu entdecken und konkrete Aufgaben anzupacken. Ihre Leitung geschieht in aller Regel ehrenamtlich.

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Gemeindeleitbild

Evangelische Paulusgemeinde Traunreut

Wir sind eine innovative Kirchengemeinde mit einem auftragsorientierten Profil. Unser Leitbild beschreibt, warum wir tun, was wir tun.

Bitte klicken Sie auf die Überschriften, um die einzelnen Abschnitte zu öffnen und zu schließen:

Gemeinschaft finden ...
Die Paulusgemeinde ist ein Ort der Gemeinschaft untereinander und mit Gott. Hier kommen Menschen aller Generationen zusammen, um Ermutigung und Orientierung für ihr Leben zu finden und etwas zu verändern.
 

“Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.” (Apostelgeschichte 2, 42)

  • Die Paulusgemeinde ist eine Gemeinschaft, in der sich Menschen über ihren Glauben austauschen und dadurch neue Anregungen für ihr Leben bekommen. Freude und Traurigkeit, Glaube und Zweifel, Erfolg und Scheitern haben bei uns Platz. Wir unterstützen einander, sind offen und gastfreundlich und leben Gemeinschaft über gesellschaftliche Grenzen hinweg. Glaube und Liebe gehören zusammen.
  • Alle Gemeindeglieder und Bereiche unserer Gemeinde bilden durch ihre Verbundenheit mit Jesus Christus ein zusammenhängendes Ganzes. Sie sind trotz der Verschiedenheit ihrer Prägung, Tradition und Begabung gleichwertig und ergänzen sich gegenseitig. Unsere Gemeinde lebt durch das Miteinander einer facettenreichen Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten des Glaubens.
  • Wer mit Jesus Christus lebt, erfährt Liebe, Freiheit und Ermutigung. Wir sind von Gott geliebt und angenommen. Weil wir im Glauben Vergebung erfahren, vergeben wir einander und nehmen uns gegenseitig an. Aus Freude und Dankbarkeit dienen wir einander und Gott mit unseren Fähigkeiten.
  • Wir wirken als ganze Gemeinde zusammen, damit alle das Evangelium von der Liebe Gottes in verständlicher Sprache und Form erfahren und seine befreiende Kraft im Alltag erleben: Männer und Frauen, Junge und Alte, Kinder und Jugendliche, Kirchgänger, Konfessionslose, Glaubende, Zweifler und Suchende, Alleinstehende und Familien.
Gott entdecken ...
Wir setzen uns kreativ und liebevoll dafür ein, dass Menschen den christlichen Glauben kennen lernen, zum Glauben finden, darin bestärkt werden und ihn in Freiheit entfalten.
 

„Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.“ (Psalm 42,3a)

  • Das Evangelium von Jesus Christus steht im Mittelpunkt unserer Gemeinde. Es ist die frohe Botschaft, dass Gott uns bedingungslos liebt. In Jesus Christus zeigt sich Gott selbst und seine Liebe zu allen Menschen. In der Begegnung mit Jesus werden Menschen frei, gesund und heil. Der Tod Jesu am Kreuz befreit uns von Sünde und Schuld. Durch seine Auferstehung ist uns neues Leben verheißen. In seiner Gegenwart finden wir Kraft und Hoffnung.
  • Die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens und Maßstab unseres Handelns. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen sich die Bibel als Quelle des Glaubens erschließen und aus ihr Zuspruch und Orientierung für ihr Leben erfahren.
  • Gott lässt uns durch den Heiligen Geist seine Gegenwart spüren. Von ihm lassen wir uns leiten und helfen.
  • Wir geben Menschen Raum, offen und ehrlich über Gott, Glauben und Zweifel zu sprechen.
  • Durch vielfältige, kreative, traditionelle und moderne Formen bringen wir unsere Freude über die Liebe Gottes zum Ausdruck. Wir motivieren Menschen aller Generationen, Gottesdienste zu feiern und Gott in Gebeten und Liedern anzurufen.
Gemeinde leben ...
Wir leben aus der Gnade Gottes, folgen Jesus Christus nach und bezeugen das Evangelium mit Wort und Tat.
 

„Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: ‘Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!’“ (Matthäus 28, 18-20)

  • Von Jesus Christus geht alle Macht aus, nicht von uns. Lebendige Gemeinde können wir nur sein, indem wir auf das gegenwärtige Handeln Gottes vertrauen. Jesus Christus ist Fundament, Baumeister und Herr unserer Gemeinde. Das bewahrt uns vor Überforderung und ermutigt uns zum Gebet.
  • Das Leben unserer Gemeinde und die Verbreitung des Evangeliums sind untrennbar miteinander verbunden. Die wichtigste Aufgabe der ganzen Gemeinde ist es, Menschen zu einer persönlichen Glaubensbeziehung zu Jesus Christus zu ermutigen. Wir leben und arbeiten dabei mit den anderen christlichen Konfessionen und den diakonischen Einrichtungen vor Ort zusammen. Wir sind uns bewusst, dass das Reich Gottes größer ist als unsere Gemeinde.
  • Der Gemeindeaufbau wird vom Priestertum aller Gläubigen getragen, das in der Taufe begründet ist. Zur Bewältigung unserer geistlichen und praktischen Aufgaben fördern wir die Gewinnung, Motivation, Ausbildung und Wertschätzung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Nur durch ihre Mitwirkung kann unsere Gemeinde ihr Potential entfalten. In allen Arbeitsbereichen wirken Haupt- und Ehrenamtliche zusammen. Wir bemühen uns gemeinsam um bestmögliche Qualität unserer Arbeit.
  • Wir sorgen für einladende und zeitgemäße Rahmenbedingungen für unsere Gemeindearbeit. Wir bilden gewissenhaft und vorausschauend Rücklagen für Pflege, Entwicklung und Ausstattung unserer Gebäude, insbesondere für die Pauluskirche.
  • Uns liegt die Stadt und das Wohl der Menschen am Herzen. Wir sind da, um Menschen zu dienen und Partner an ihrer Seite zu sein. Durch unseren Kindergarten tragen wir zur Erziehung und christlichen Bildung von Kindern bei. Wir setzen uns dafür ein, dass Ehen und Familien gestärkt werden. Senioren und Bedürftige finden Unterstützung durch unseren Gemeindeverein. Wir besuchen Einsame und begleiten Notleidende. Wir suchen und pflegen Kontakte zu nichtkirchlichen Einrichtungen, zum Gemeinwesen und zu Vereinen, nehmen Anteil am Leben der Stadt und gestalten das öffentliche Leben mit.

Zum Herunterladen:

pdf-iconLeitbild der Paulusgemeinde Traunreut (PDF)
2016 von KV und Gemeindeversammlung beschlossen

Zum Nachlesen: Predigtreihe zur Leitbildentwicklung

  1. pdf-icon“Wozu ist Gemeinde da?” (PDF)
    (Pfr. Stefan Hradetzky am 21.02.2016)
     
  2. pdf-icon“Gemeinschaft finden” (PDF)
    (Pfrin. Dorothea Marien am 28.02.2016)
     
  3. pdf-icon“Gott entdecken” (PDF)
    (Vikarin Katharina Rigo am 06.03.2016)
     
  4. pdf-icon“Gemeinde leben” (PDF)
    (Pfr. Stefan Hradetzky am 13.03.2016)

Leitbildprozess

  • Alles begann 2013 mit einigen Beobachtungen und Vorüberlegungen zur Zukunft und zum Auftrag unserer Gemeinde. Im selben Jahr hat die Landessynode der ELKB wertvolle Impulse zur Erneuerung der Kirche gegeben, die uns ermutigt haben.
  • Februar 2015: Öffentliches Gemeindeseminar mit einem Referenten des afg: Vitale Gemeinde entwickeln
  • Gemeindeversammlung März 2015: Projektvorstellung “Leitbildentwicklung in einem offenen Prozess”
  • Beauftragung des Leitbild-Ausschusses durch den Kirchenvorstand, Erarbeitung und Beschluss des vorläufigen Entwurfes
  • Vorstellung des Entwurfes am 1. Advent 2015, Information der Gemeinde im Gemeindeblatt “Forum”, Einladung der ganzen Gemeinde zur Beteiligung an der Diskussionsphase (begleitet von Veranstaltungs- und Predigtreihe)
  • Überarbeitung des Entwurfes unter Berücksichtigung der eingegangen Vorschläge, Erstellen der Beschlussvorlage durch den Kirchenvorstand
  • März 2016: Präsentation und Beschluss des Leitbildes in der Gemeindeversammlung
  • Ostersonntag 2016: Einführung des Leitbildes, Anbringung von Texttafeln in den Eingangsfoyers, Beginn der Umsetzung
  • Der Kirchenvorstand orientiert sich in seinen Entscheidungen an den Werten des Leitbildes. Haupt- und Ehrenamtliche wirken gemeinsam an der Umsetzung mit.
  • Laufende Berichterstattung über die Umsetzung im Gemeindeblatt “Forum” und auf der jährlichen Gemeindeversammlung

Wie geht es weiter?

Das Leitbild ist nur der erste Schritt auf unserem Weg in die Zukunft. Es formuliert unsere Vision, die wir erreichen wollen, nicht die einzelnen kleinen und großen Schritte, die uns dorthin bringen. Wir entwickeln nun Maßnahmen und Strategien, um die gesteckten Ziele nach und nach zu verwirklichen. Die ganze Gemeinde ist dabei zur Mitwirkung aufgerufen.

In der jährlichen Gemeindeversammlung (in der Regel zwei Wochen vor Ostersonntag) berichtet der Kirchenvorstand über die Fortschritte. Alle Gemeindeglieder haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

Links zum Weiterlesen:

Kirche bei den Menschen – zur Entwicklung der Paulusgemeinde aus der Milieuperspektive

Selbstverständnis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Reformprozess Profil und Konzentration (PUK) – der landeskirchliche Zukunftsprozess

Erzdiözese Wien: Beispiele von der Erstellung eines Pastoralkonzepts – Pfarre Traunreut

 

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