Bibel trifft Wohnküche

Bibelkreis "Bibel trifft Wohnküche"
“Bibel trifft Wohnküche” ist ein junger ökumenischer Bibelkreis für Teilnehmer unter 40 Jahren. Wir lesen zur Zeit abschnittsweise das Johannesevangelium und treffen uns etwa einmal im Monat, immer sonntags um 18 Uhr.

Wer Lust hat mitzumachen, kann Näheres bei Vikarin Katharina Rigo erfragen.



Ökumenischer Gottesdienst 2016 im k1

Gottesdienst Traunreut k1 20162016 fand der vorerst letzte ökumenische Gottesdienst seiner Art im Kulturzentrum K1 statt. Er wurde von sechs christlichen Gemeinden aus vier Konfessionen gemeinsam gestaltet. Thema war die Gebetswoche für die Einheit der Christen und die Fürbitte für das Wohl der Stadt Traunreut und ihrer Bürger.

Da nicht alle ökumenischen Partner die bisherige Form und Zusammensetzung des Gottesdienstes unterstützen, wird für die Zukunft nach einem neuen Konzept gesucht.

Der ökumenische Gottesdienst im K1 wurde erstmals im Jahr 2010 im Zusammenhang mit der Einweihung des K1 gefeiert. In den Folgejahren war der jährliche Anlass die weltweite Gebetswoche zur Einheit der Christen.

 

Rückschau: Ökumenische Radlersegnung 2015

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Foto: “Fahrrad” by Charlotte Nordahl (CC BY-SA 2.0)

Der RSV Traunreut, der Katholische Pfarrverband Traunreut, Traunwalchen und St. Georgen und die Evangelisch-Lutherische Paulusgemeinde Traunreut feierten am 7. Juni 2015 eine ökumenische Fahrradsegnung in St. Georgen an der Korbinianslinde. Unter den Teilnehmern war auch Bürgermeister Klaus Ritter.

Im Gottesdienst, der von Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking und Pfarrer Stefan Hradetzky gestaltet wurde, erbaten die Radler Gottes Schutz und Segen auf allen Fahrten mit dem Zweirad.

Rückschau: Ökumenischer Gottesdienst 2015 im k1

Ökumenischer Gottesdienst im K1

Pfarrer Thomas Tauchert von der katholischen Pfarrei begrüßte im k1 die rund 250 Besucher und eröffnete den Gottesdienst, der sich an der weltweiten Vorlage zur „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ orientierte. Pastoralassistent Rainer Secker von der Freien Christengemeinde begann das Eingangsgebet mit der Bitte: „Allmächtiger Gott, erfülle uns mit deinem Geist der Einheit, der unsere Verschiedenheit anerkennt.“ Es folgten liturgische Gesänge aus Taizé, die stimmungsvoll und professionell von der Band der Freien Christengemeinde unter Leitung von Dr. Robert Koch begleitet wurden, bevor Pfarrerin Dorothea Marien von der Evangelischen Paulusgemeinde das Tagesgebet sprach.

Priester Constantin Bartok von der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde hielt die Predigt zum Thema „Jesus Christus, Quelle des Lebens“. Ausgehend von der Begegnung zwischen Jesus und einer samaritanischen Frau am Brunnen ermutigte Priester Bartok die Zuhörer: „Wenn ich also mit Gott verbunden bin, kann ich selbst gutes Wasser weitergeben. Aber was meint Jesus damit? Was bedeutet es, selber eine Quelle zu sein? Wenn ich an Gott glaube, bekomme ich jede Menge Kraft und Fröhlichkeit, Hilfe und Schutz, Freude und Liebe – und ich kann anderen Menschen etwas davon geben. Dies ist auch unsere Aufgabe: uns gegenseitig zu stärken, gegenseitig aufzubauen, uns gegenseitig zu verzeihen. Das ist der Weg der uns näher zu Gott bringt. Wer einmal das Wasser geschmeckt hat, das Jesus anbietet, der hat eine Quelle entdeckt, die erfrischt und belebt.“

Achillefs Lazos von der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde leitete die Fürbitten ein, in denen für die Regierenden, für Flüchtlinge und Migranten, für verfolgte Christen, die Ökumene und für die Stadt Traunreut und ihre Bürger gebetet wurde.

Nach einer feierlichen Brotsegnung durch Priester Bartok sprachen alle Konfessionsvertreter gemeinsam den Segen. Bürgermeister Klaus Ritter bedankte sich bei allen Mitwirkenden und bei Pfarrer Stefan Hradetzky für die Organisation der Veranstaltung. Besonders lobte er das gute Miteinander der vertretenen Gemeinden, das für das Zusammenleben der Menschen in der Stadt eine wichtige Bedeutung habe.

Die Kollekte war dieses Jahr für die elternlosen jugendlichen Flüchtlinge bestimmt, die in der Jugendsiedlung untergebracht sind. Das Geld soll dazu verwendet werden, ihre Integration zu fördern.

Rückschau: Ökumenische Radlersegnung 2014

Fahrradsegnung 2014
Bei der Radlersegnung im Mai 2014 hat einfach alles gepasst: Das Wetter war perfekt, Chor und Bläser aus Traunwalchen sorgten für einen feierlichen Rahmen und die zahlreichen Teilnehmer, darunter auch Bürgermeister Klaus Ritter, waren bester Laune.

Pfarrer Stefan Hradetzky von der Evangelischen Paulusgemeinde begrüßte die Anwesenden, Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking vom Katholischen Pfarrverband segnete nach ihrer Ansprache die Radler.

Der neu gefundene Platz unter der Korbinianslinde in St. Georgen zwischen Pfarrheim und Grundschule hat sich bestens bewährt. Nach der Segnung bedankte sich Dieter Gräf, der Vereinsvorsitzende des RSV Traunreut, bei den Mitwirkenden. Viele sind noch geblieben und ließen den Sonntag Nachmittag gemütlich bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Pfarrheim ausklingen.

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© Fotos mit freundlicher Genehmigung von Michi Graef.

Rückschau: Ökumenischer Gottesdienst im K1 2014

© Stadt Traunreut
Vertreter der mitwirkenden Konfessionen sprechen den Segen. © Stadt Traunreut

Rund 300 Christen aus fünf Konfessionen folgten der Einladung von Bürgermeister Franz Parzinger und feierten im k1 in Traunreut einen gemeinsamen Gottesdienst. Wegen der Vielfalt der religiösen Konfessionen gilt der Gottesdienst, der seit einigen Jahren stattfindet, als einzigartig in der Region. Die große Resonanz wertete Bürgermeister Franz Parzinger als ein positives Zeichen einer ökumenischen Bewegung.

In Traunreut werde die Ökumene seit über 60 Jahren gelebt, was eine große Stärke der Bürgerinnen und Bürger sei, sagte das Stadtoberhaupt am Ende des rund einstündigen ökumenischen Gottesdienstes, bei dem die Begegnung untereinander und mit Gott im Mittelpunkt stand.

Die Thematik „Jesus Christus – Brot des Lebens“ nach der Pfarrer Stefan Hradetzky von der evangelischen Paulusgemeinde auch seine Predigt ausrichtete, wurde mit Liedern der Band der Freien Christengemeinde (unter der Leitung von Dr. Koch) eindrucksvoll vertieft.

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens räumte Hradetzky ein, dass alles Geld der Welt nicht glücklich mache. „Wir leben in Deutschland im Wohlstand und haben mehr als wir brauchen.“ Trotzdem sei der Drang nach immer mehr bestimmt, was letztendlich nicht glücklich machen könne. Am Beispiel des Burnout-Massenleidens stellte er fest, dass es noch nie so viele Menschen mit Erschöpfungszuständen gegeben habe, wie heute. Die Worte des Predigers stimmten nachdenklich und ließen den biblischen Wert des Johannes Evangelium erkennen in dem Jesus klar macht, dass es nur bei ihm Ruhe und inneren Frieden geben könne.

Als Ritual der Mahlfeier wurde das orthodoxe sogenannte Agape-Mahl, auch Liebes-Mahl genannt, gewählt. Dabei wurden Brote mit Öl beträufelt und am Schluss an die Besucher verteilt. Bürgermeister Franz Parzinger bedankte sich bei den Zelebranten für den Gottesdienst und bei den Gläubigen für den großartigen Besuch der sich von Jahr zu Jahr steigert, so das Stadtoberhaupt abschließend.

Die Kollekte des Gottesdienstes kam der Traunreuter „Brücke“, eine Einrichtung der katholischen Gemeinde „Zum heiligsten Erlöser“ für Hilfsbedürftige, zu Gute.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Traunreut

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