Dezember-Impuls: FinSTERNis

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.
Matthäus 2,10

Advent und Weihnachten haben etwas mit Licht zu tun.

In der dunklen Jahreszeit sehnen wir uns besonders nach Licht. Man sieht das auch daran, dass die weihnachtlichen Lichterdekorationen immer zeitiger im Jahr aufgehängt werden.

Dunkelheit ist ein Symbol für Bedrohlichkeit, Verlorensein und Nichtwissen. Wir ahnen in der Vorweihnachtszeit mehr als sonst, dass diese Welt ein dunkler Ort ist. Trotz allen technischen Errungenschaften werden wir nicht in der Lage sein, diese Art von Dunkelheit jemals zu besiegen.

Im Buch des Propheten Jesaja kündigt Gott an:

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell …
Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Denn uns ist ein Kind geboren,
ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende …

Jesaja 9,1.4-6

Jahrhunderte später bezeugt der Evangelist Johannes:

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen …
Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben …

aus Johannes 1

Das einzige Licht, das die Nacht unserer Welt wirklich erhellen kann, ist Jesus Christus, Gottes Sohn. Er tut das aber nicht wie ein Flutlichtstrahler, der ungefragt alles in gleißend helles Licht taucht. Sein Licht ist barmherzig und liebevoll. Er zwängt sich uns nicht auf. Er ist darauf angewiesen, aufgenommen zu werden in die Herzen der Menschen.
 

Oktober-Impuls: Ein Gott, der mich sieht

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.
Psalm 38,10

Das Leben ist nicht immer leicht. Manchmal gibt es Schicksalsschläge, Enttäuschungen, Herausforderungen – im Großen wie im Kleinen. Jemand, den wir lieben, wird krank oder stirbt. Eine Veränderung in unserem Leben macht uns Sorgen. Die Anforderungen in Schule, Beruf und Familie kosten uns spürbar Kraft.

Daran kann auch unser Glaube nichts ändern. Und doch bietet er uns Möglichkeiten, mit solchen Tiefen des Lebens gut umzugehen.

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November-Impuls: Traunreut, ein Paradies!

Die Geschichte der Menschheit fing im Garten Eden an und endet – Überraschung! – in einer Stadt. In einer Vision sieht Johannes, wie Gott das Paradies in Form einer Stadt vom Himmel herabkommen lässt:

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Offenbarung 21,2

Woody Allen hat einmal über New York gesagt: „Städte sind besser und schlechter, es lebt sich in ihnen leichter und schwerer, sie sind inspirierender und bedrückender als andere Orte.“ Das gilt wohl allgemein für jede Stadt – es kommt eben auf die Perspektive an.

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Juli-Impuls: In gute Beziehungen investieren


Manchmal läuft es einfach nicht gut. Arbeitskollegen, Familienmitglieder oder Freunde verhalten sich nicht immer so, wie wir es von ihnen erwarten. Frust macht sich breit, wir ziehen uns genervt oder enttäuscht zurück. Meistens geht es dann beiden Seiten so. Denn unsere Zurückhaltung wird vom anderen wiederum als ungerechtfertigte Ablehnung interpretiert – daraufhin wird der Graben in der Beziehung noch tiefer. Was tun?

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Juni-Impuls: Gastfreundschaft


Neulich war ich als eingeladener Gast auf einer großen Veranstaltung. Dabei wurde mir bewusst, wie unterschiedlich man Dinge wahrnimmt – je nachdem, ob man von außen als Gast dazukommt oder ob man als Einladender ein “Insider” ist. Obwohl nicht alles perfekt war, haben mich die Gastgeber beeindruckt – weil sie liebevoll auf die Gäste geachtet haben und dafür gesorgt haben, dass es ihnen gut geht.

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April-Impuls


Die Jünger stehen am leeren Grab Jesu und können es nicht fassen – er ist weg! Und der schwere Stein – zur Seite gewälzt. “Jemand muss ihn woanders hingebracht haben” vermutet Maria Magdalena. An die Möglichkeit der Auferstehung denkt zunächst keiner – wie auch! Mit Wissen und Logik allein lässt sich ein Ereignis, das unseren vertrauten Erfahrungsrahmen sprengt, nicht begreifen.

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